Wincor Nixdorf senkt Jahresprognose
Geldautomaten der Firma Wincor Nixdorf werden in Paderborn gefertigt.

Das operative Ergebnis (Ebita) soll demnach auf oder leicht über dem Vorjahr liegen.  Zuvor waren die Ostwestfalen von einem Plus von sechs Prozent für den Umsatz und plus acht für das operative Ergebnis ausgegangen.

Die im MDax notierte Aktie sackte zum Handelsauftakt um sieben Prozent ab. Derzeit hätten bei Banken und Händlern bislang aufgeschobene Ersatzinvestitionen Vorrang, sagte Vorstandschef Eckard Heidloff. Investitionen in umfangreichere Rationalisierungs- und Automatisierungsprojekte hätten dagegen noch nicht den erwarteten Umfang erreicht.

Umsatz steigt auf 574 Millionen Euro

Zwischen Januar und März war der Umsatz um vier Prozent auf 574 Millionen Euro gestiegen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) sank um 5 Prozent auf 37 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben 24 Millionen Euro, das waren acht Prozent weniger als noch vor einem Jahr.

Aktien-Rückkauf geplant

Trotz der enttäuschenden Zahlen will Wincor bis zum 30. September rund 1,74 Millionen Aktien zurückkaufen. Derzeit halten die Ostwestfalen 1,57 Millionen eigene Papiere. Künftig werde das Unternehmen zehn Prozent an sich selbst halten.

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