Zahl der Ärzte in Westfalen gestiegen
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In Westfalen gibt es 2,2 Prozent mehr Ärzte. Das leichte Plus reicht aus Sicht der Bundesärztekammer jedoch nicht aus, um die Lücken in der medizinischen Versorgung zu schließen. 
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Die bundesweite Entwicklung ist ähnlich. BÄK-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery fasst die Ergebnisse als „etwas mehr und doch zu wenig“ zusammen. Das leichte Plus von bundesweit 2,2 Prozent reiche bei weitem nicht aus, um die Lücken in der medizinischen Versorgung zu schließen.

Sowohl in Westfalen als auch in ganz Deutschland entscheiden sich laut BÄK immer mehr Ärzte für eine Anstellung und gegen eine Niederlassung. Im Gebiet der Ärztekammer Westfalen-Lippe gab es im vergangenen Jahr bereits 2045 Ärzte, die im ambulanten Bereich angestellt sind. Ein Grund für diese Entwicklung ist, dass junge Mediziner größeren Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf, Familie und Freizeit legen.

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