Zahl kleiner Haushalte steigt um vier Prozent
Münster gilt als attraktiver Wohnort: Die Zahl der dortigen Haushalte soll laut Prognose in den nächsten 25 Jahren um mehr als 15 Prozent steigen.

Landesweit steigt die Zahl laut den Berechnungen mit plus 5,3 Prozent auf neun Millionen Haushalte deutlich stärker.

Besonders stark werden die Zahlen in Münster mit plus 15 Prozent steigen, die höchsten Rückgänge erwarten die Statistiker für den Märkischen Kreis (- 12,9 Prozent) und den Hochsauerlandkreis (- 10,1 Prozent).

Zuwächse können bis 2040 auch die heimischen Kreise erwarten. Im Kreis Gütersloh nimmt die Zahl der Haushalte von 155.000 im Jahr 2014 laut Prognose auf 173.000 zu - ein Plus von 11,6 Prozent. Nicht ganz so hoch fällt der Zuwachs mit 9,4 Prozent im Nachbarkreis Warendorf aus. 130.000 Haushalte soll es im Ostmünsterland 2040 geben, 11.000 mehr als im vergangenen Jahr.

Nur mit einem leichten Plus von 1,1 Prozent kann der Kreis Soest rechnen. Dort steigt die Zahl der Haushalte binnen 26 Jahren von 136.000 auf 138.000.

Laut der Prognose wird es in Westfalen im Jahr 2040 vier Prozent mehr Ein- und Zweipersonen-Haushalte geben; die Zahl der Drei- bis Vierpersonen-Haushalte sinkt um knapp 15 Prozent.

Die Vorhersage berücksichtigt die aktuelle Bevölkerungsentwicklung, unter anderem jedoch nicht den Zuzug von Flüchtlingen.

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