Zeitmaschine steht im Münsterland

Futuristische Form, Flügeltüren und Edelstahlkarosse: Dr. Oliver Wirtz aus Borken findet seinen umgebauten DeLorean stark.

Aus purer Lust am Kult hat Dr. Oliver Wirtz, Chirurg im westmünsterländischen Borken, seinen DeLorean zur Zeitmaschine umgebaut. „Das Auto hat mich immer schon fasziniert“, sagt der Fan der Film-Trilogie „Zurück in die Zukunft“. Den Mediziner begeistern vor allem die futuristische Form, die Flügeltüren und die Edelstahlkarosse.

Früher hat Wirtz in seiner Freizeit Jaguar- und Mercedes-Oldtimer restauriert. Vor drei Jahren bekommt er den DeLorean. Zwei Jahre plant, entwirft und konstruiert er alles selbst rund um das „Zurück in die Zukunft“- Auto – Originalteile gibt es kaum.

Um dem DeLorean das Aussehen einer Zeitmaschine zu verleihen, bauten die Bühnenbauer in Hollywood damals neben Flugzeugteilen diverse Dinge ein, die sie im Abfall oder in Elektronikläden gefunden hatten. So auch Wirtz: Aus einfachen Blechen baut er die Vents nach - das sind die Düsen hinten am Auto. Für die sechs Fluxboxen, die außen am DeLorean befestigt sind, bastelt er ein identisch aussehendes Modell aus Lego. Aus Treppengeländer- Sprossen werden Raketen, aus Eishockeypucks Elkos, die Elektrolyt-Kondensatoren.

Astrid Beckmann

Wie Wirtz an einen Fluxkompensator (die eigentliche Zeitmaschine) gekommen ist, wie lange der Umbau gedauert hat und was er gekostet hat, lesen Sie in der Dienstagsausgabe der „Glocke“.

SOCIAL BOOKMARKS