Zivilcourage lässt sich trainieren
Bild: mense
Bis hierhin und nicht weiter: Klare Signale sind in Gefahrensituationen gefragt, erklärt Ernst Nieland Teilnehmerin Ulrike.
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Hätte ich weggeschaut oder wäre ich eingeschritten? Und wie reagiert man als Zeuge richtig? Antworten auf die letztgenannte Frage liefern Kompaktkurse, die die „muTiger“-Stiftung für mehr Zivilcourage seit 2012 anbietet. „In vier Stunden werden unseren Teilnehmern Grundlagen vermittelt, um im Alltag selbstbewusster, souveräner, aufmerksamer – eben ‚muTiger’ – zu handeln“, sagt Ernst Nieland (69), einer von zehn ehrenamtlichen Trainern der in Gelsenkirchen ansässigen Stiftung.

 Der Zivilcourage-Kursus, den die Diakonie Ruhr-Hellweg an diesem Tag in Hamm anbietet, ist mit 17 Teilnehmern ausgebucht. Die weiteren Kurse in den nächsten Quartalen sind es auch schon fast. „Das Bedürfnis, Opfern in gefährlichen Situationen zu helfen, ist bei den meisten Menschen vorhanden“, sagt Nieland. Aber in vielen Fällen auch das Gefühl von Ohnmacht und Überforderung.

Wie man sich in akuten Gewaltsituationen verhalten soll, welche Tipps es für erfolgreiches Einschreiten gibt, lesen Sie in der Freitagsausgabe der „Glocke“.

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