Zollitsch: Kirche muss Dialog fortsetzen
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Nachfolger gesucht: Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, gibt sein Amt nach sechs Jahren ab. Auf der Frühjahrskonferenz der deutschen Bischöfe, die am Montag in Münster beginnt, wird ein Nachfolger gewählt.
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Durch den 2010 auf den Weg gebrachten Dialogprozess mit den Gläubigen sei vieles angestoßen worden „Der Weg Gottes führt immer zum Menschen. Deshalb braucht es alle Anstrengungen, dass wir die Gläubigen mitnehmen, auch die Suchenden und Zweifelnden.“ Der 75-Jährige gibt den Vorsitz der Bischofskonferenz nach sechs Jahren ab. Am kommenden Mittwoch wählen die Bischöfe einen Nachfolger. Die Wahl wird als wichtige Weichenstellung für die Katholische Kirche in Deutschland gewertet.

Die Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hat 66 Mitglieder, die als Diözesanbischöfe oder als Weihbischöfe tätig sind. Bislang noch unklar ist, ob auch der umstrittene Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, zu dem Treffen anreist. Er war wegen finanzieller Ungereimtheiten beim Umbau des Bischofssitzes von Papst Franziskus zunächst beurlaubt worden. Eine kirchliche Untersuchungskommission kam aber zu dem Ergebnis, dass die Vorwürfe gegen den Limburger Bischof in Teilen ungerechtfertigt sind.

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