Zwei Tote bei Unfällen auf B64 und A33
In der Nähe von Paderborn forderten zwei Verkehrsunfälle jeweils ein Todesopfer.

Sein Gefahrgut-Laster hatte eine Leitplanke durchbrochen und war eine Böschung hinabgestürzt. Der Fahrer war zwischen Führerhaus und Boden eingeklemmt worden und musste mit einem Kran geborgen werden. Giftige Dämpfe strömten aus drei Fässern mit Lösungsmittel aus, die bei dem Unfall aufgebrochen waren. Einige Polizisten, Feuerwehrleute und Ersthelfer atmeten die Dämpfe ein und kamen in Krankenhäuser. Die A 33 Richtung Bielefeld war wegen der Aufräumarbeiten bis in den Nachmittag gesperrt.

Zehn Tonnen Stahl auf Pkw

Auf einer Straße bei Paderborn kam ein anderer Lkw-Fahrer zuerst nach rechts von der Straße ab. Weshalb, sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Als er daraufhin stark nach links lenkte, raste der Lkw über die Gegenspur gegen die Straßenböschung. Der Laster drehte sich und erfasste ein heranfahrendes Auto. Mit seiner Ladung aus zehn Tonnen Stahl kippte der Sattelanhänger auf das Auto. In dem völlig zerstörten Wagen wurden zwei Männer eingeklemmt. Der 55 Jahre alte Fahrer starb sofort. Sein 42-jähriger Beifahrer konnte erst nach zwei Stunden mit Hilfe eines Autokrans befreit werden. Er kam mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch der 57 Jahre alte Lkw-Fahrer und sein 22-jähriger Beifahrer in der Schlafkabine wurden verletzt. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 100.000 Euro. Die B 64 blieb am Unfallort bis zum Mittag gesperrt. Auf den Umleitungen kam es zu langen Staus und Auffahrunfällen mit zehn Autos und einer Verletzten.

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