Rückenwind für den Waldkindergarten



Beckum (gl). Rückenwind für ein außergewöhnliches Angebot für Familien: Mit dem idyllischen Areal rund um die Höxberg-Mühle ist der Standort für einen geplanten Natur- und Waldkindergarten in Beckum gefunden. Ein WaKi ist eine Einrichtung ohne Tür, Wand und Dach mitten in der Natur.

Unterstützung bei der Suche bekamen die Initiatoren vom Heimat- und Geschichtsverein für Beckum und die Beckumer Berge und von der Bruderschaft der Beckumer Bauknechte. Grünes Licht gaben außerdem Gabriele und Norbert Nettebrock, denen das weitläufige Gelände gehört. Sie bietet verschiedene Flächen zur Nutzung an.

Von Anfang an begeistert von der Idee war Amanda Bailey. Sie setzte sich mit besonderem Engagement für die Umsetzung ein. Die Argumente für den Standort liegen für die Mutter auf der Hand: „Das Areal an der Mühle hat neben seiner Idylle viele weitere Vorteile: Es ist mit Auto und Rad gut zu erreichen. Es bietet einen Parkplatz, und die räumliche Nähe zur Mühle ermöglicht die Mitnutzung von Strom und Wasser.“ Die direkte Nachbarschaft begrüße das Projekt mit offenen Armen. Hinzu kommt, dass sich mehrere Waldflächen dem Basislager anschließen. Und der Höxberg mit Tiergehege, Vogelvoliere und Spielplatz ist gut zu erreichen.

Optimale Bedingungen also, damit die Kleinen an der frischen Luft spielen, entdecken und lernen können. Wenn alles nach Plan läuft, eröffnet der grüne Kindergarten bereits im August. Die Bestellung eines Bauwagens ist die nächste Aufgabe. Und der Name des Trägers soll Ende Februar öffentlich gemacht werden.

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