„Schulfrage immer noch spannend“



Beelen (gl) - Zufrieden, optimistisch, aber auch warnend: Bürgermeisterin Elisabeth Kammann blickt in ihrem Grußwort an die Bürger Beelens zu Weihnachten auf das vergangene Jahr zurück. Und schaut in Richtung 2012. Ihre Prognose: „Es kommen wieder große Aufgaben auf uns zu.“

Ihren ganz besonderen Dank richtet Beelens Bürgermeisterin Elisabeth Kammann zu Weihnachten an alle Bürger, die sich in diesem Jahr für die Belange der Gemeinde eingesetzt haben.

„Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger: Weihnachten – wohl kaum ein Wort weckt bei vielen Menschen so zwiespältige Gefühle wie dieses. Fest der Liebe oder Fest des Konsums? Besinnlichkeit oder Hektik? Geborgenheit oder Einsamkeit? Freude auf Tage mit der Familie oder Angst vor Streitigkeiten, die an diesen Tagen gehäuft auftreten? Ich hoffe für Sie, dass Sie sich auf den heutigen Tag freuen konnten – und dass Sie auch die Ruhe gefunden haben, etwas inne zu halten und auch zurück zu blicken. Viel hat unsere Gemeinde in diesem Jahr bewegt. Besonders die Schulfrage war und ist immer noch spannend und wichtig für Beelen. Ich hoffe, und damit bin ich nicht allein, dass wir die Sekundarschule für Beelen realisieren können. Weiterhin freue ich mich, dass auch die Einkaufssituation sich mit einem weiteren Einkaufsmarkt in Beelen verbessern wird, so dass gerade für ältere Bürgerinnen und Bürger weite Wege nicht mehr zurückgelegt werden müssen.“

„Zeichen für 2012 sehen nicht schlecht aus“

„Ich weiß, dass dies gerade in den Wintermonaten oft beschwerlich ist. Ich bin aber froh, dass wir trotz vieler finanzieller Einschränkungen noch einen gewissen Spielraum in Beelen behalten haben, in dem wir weiterhin etwas bewegen können. Ich denke hier vor allem an Bereiche wie Bildung und Erziehung. Auch ist es mir wichtig, nicht an einzelnen Stellen so radikal zu sparen, dass Einrichtungen oder soziale Netzwerke unwiederbringlich zerstört werden. Denn gerade in schwierigen Zeiten brauchen wir kulturelle und soziale Angebote in unserer Gemeinde. Sie sind es ja, die das Leben in einem Ort lebenswert machen, die Menschen zusammenführen und den Bürgersinn wachsen lassen, den ein Gemeinwesen dringend braucht. Es wäre vermessen, für 2012 schon komplette Prognosen abgeben zu wollen, besonders, da die Haushaltplanung noch nicht abgeschlossen ist. Die Zeichen sehen zwar nicht schlecht aus – aber es kommen wieder große Aufgaben auf uns zu.“

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