Seit 100 Jahren Lotse im Meer des Wissens



Warendorf (dor) - 100 Jahre Volkshochschule – wenn das kein Grund zum Feiern ist. Und das tat das Warendorfer Bildungsinstitut auch – und zwar ordentlich: Mit der „Langen Nacht der Volkshochschule“ schloss sich die VHS Warendorf den bundesweiten Feierlichkeiten des Deutschen Volkshochschulverbands an.

Noch ist der Smart Mirror ein Prototyp. Projektkoordinator Ralf Hinterding stellte den interdisziplinären Spiegel vor.

Die Warendorfer Bildungseinrichtung präsentierte sich dabei so bunt und facettenreich wie ihr Angebot: von analog bis digital, von Beruf bis Kultur.

Die Sitzplätze in der Aula im alten Lehrerseminar reichten nicht aus, auch die Stehplätze wurden knapp: Freunde und Förderer, Kursusteilnehmer und Dozenten, Landrat Dr. Olaf Gericke und Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel – sie alle waren gekommen, um die Arbeit der hiesigen VHS zu würdigen und mit ihr das 100-jährige Bestehen der Volkshochschulen in Deutschland zu feiern.

VHS-Direktor Rolf Zurbrüggen zeichnete in seiner Begrüßungsansprache kurz die Entwicklung der Warendorfer VHS nach, die in jetziger Form in ihrem Zweckverband seit 1975 besteht. Angesichts von 7000 Kursusteilnehmern jährlich und 5000 Besuchern der Einzelveranstaltungen bekannte der Direktor nicht ohne Stolz: „Unsere Häuser in Warendorf und Telgte haben sich im Laufe der Jahrzehnte zu hochakzeptierten Orten der Bildung, Begegnung, Kultur und Integration entwickelt.“

Das Angebot der VHS präsentiere sich sehr umfangreich, sei immer „am Puls der Zeit“ und spiegele moderne Weiterbildung wider. Zurbrüggen zeigte sich überzeugt, dass die Anonymität des Internets nicht die gleichen Bildungschancen eröffne wie das unmittelbare Lernen mit und von anderen. „Wir sind Türöffner und Lotsen angesichts des immensen zur Verfügung stehenden Wissensschatzes.“

Der Leiter der VHS-Warendorf bedankte sich bei seinem Team, bei allen Dozenten und Sponsoren für die Unterstützung bei der verantwortungsvollen Aufgabe, Bildungsangebote für alle modern und zeitgerecht anzubieten.

Mehr zum Thema in der Montagsausgabe der „Glocke“.

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