Staatsanwalt: 14 Jahre Haft wegen Doppelmords



Gütersloh (rebo) - Zum Ende des zweiten Prozesses um den Doppelmord an Heiligabend 2013 hat Staatsanwalt Christoph Mackel am Freitag in seinem Plädoyer vor dem Landgericht Bielefeld beantragt, den Angeklagten wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt 14 Jahren zu verurteilen.

Wegen Mordes soll der angeklagte Verler hinter Gitter. Das fordert die Staatsanwaltschaft. Die Verteidiger  Dr. Carsten Ernst (links) und Sascha Haring plädieren für Freispruch.

Im ersten Prozess war der heute 30-jährige Verler wegen zweifachen Totschlags verurteilt worden. Der Verteidiger des Angeklagten hat am Freitag einen Freispruch gemäß dem Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ gefordert. Der Jurist führte aus, es sei nicht bewiesen, dass der Angeklagte die 74-jährige Ärztin und ihren 77-jähriger Bruder getötet habe.

Das sah der Staatsanwalt anders. Mackel forderte für beide Tötungsdelikte jeweils 13 Jahre Haft, zusammen insgesamt 14 Jahre. Hintergrund: Die Strafe darf im Fall einer Revision des Verurteilten nicht höher ausfallen als in der ersten Instanz.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der „Glocke“ vom 30. Januar.

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