Stemwede: Konventionelle Eier wieder im Verkauf



Minden/Essen (dpa) - Die Suche nach der PCB-Quelle auf einem Hof in Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke) ist weiterhin ergebnislos. Jetzt soll der gesamte Boden nochmals untersucht werden, teilte das Landesumweltamt Lanuv am Dienstag auf Anfrage mit. Dennoch geben die Behörden Entwarnung.

Mit der erneuten Suchaktion solle die Ursache für das dioxinähnliche PCB in Bio-Eiern ergründet werden, sagte Lanuv-Sprecher Peter Schütz.

Verkaufsverbot betrifft weiterhin Bio-Eier

Unterdessen dürfen die auf konventionelle Art erzeugten Freiland-Eier des Hofs wieder verkauft werden. Deren PCB-Werte würden weiterhin deutlich unterhalb des zulässigen Höchstwertes liegen, teilte der Kreis Minden-Lübbecke mit. Der Verkauf der nach wie vor belasteten Bio-Eier bleibe dort aber untersagt.

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