Stern des Sports in Bronze für Box-Club



Kreis Gütersloh (gl) - Nicht einen Pokal, sondern einen schmucken Stern hat es jetzt für den Box-Club Gütersloh gegeben. Der Verein ist Träger des Stern des Sports in Bronze und damit Sieger des Wettbewerbs im Kreis Gütersloh. Der Deutsche Olympische Sportbund sucht seit 2004  Sterne des Sports.

Box-Club-Vorsitzender Dr. Horst-Dieter Strickrodt (mit Stern) freut sich mit seinen Sportlern sowie den Organisatoren und Jurymitgliedern über die besondere Auszeichnung.

Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken durchgeführt. Dabei werden kreative oder innovative Maßnahmen in Bereichen wie Gesundheit, Jugendarbeit, Integration und Gleichstellung gewürdigt. „Genau dafür ist der Box-Club Gütersloh ein ganz wunderbares Beispiel“, freute sich Wolfgang Hillemeier, Vorstand der Volksbank Rietberg, während der Siegerehrung in den Räumen des Vereins.

16 Vereine aus dem Kreis hatten sich beworben

Sechs Volksbanken sowie eine Spar- und Darlehnskasse der genossenschaftlichen Bankengruppe hatten mit dem Sportbund im Vorfeld die erste Aktion dieser Art im Kreis Gütersloh organisiert. „Das große Interesse von gleich 16 teilnehmenden Vereinen werten wir als eine gelungene Premiere“, so Wolfgang Hillemeier.

Der zweite Platz ging an den Frauensportverein (FSV) Gütersloh, vertreten durch Maren Essers und vier junge Spielerinnen. „Der FSV bietet den Mädchenfußball als Breitensport an. Zugleich haben die Fußballerinnen die Möglichkeit, leistungsorientiert auf hohem Niveau zu spielen“, erläuterte Vorstand Hillemeier.

Ehrenamtliche leisten viel

Präsident Karl-Heinz Schröder und Trainer Dirk Otten landeten mit der Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Harsewinkel und ihrem Projekt „Einfach Fußball“ auf Platz drei. Damit hat die TSG ein Sportangebot für Kinder und Jugendliche mit körperlicher oder geistiger Behinderung geschaffen, das jetzt schon in zwei Abteilungen angeboten wird.

Als Jury-Vertreter bei der Siegerehrung hoben Landrat Sven-Georg Adenauer und Kreissportbundvorsitzender Hans Feuß die Leistungen der Ehrenamtlichen im Box-Club Gütersloh hervor. Der Verein leiste unter Führung des Vorsitzenden Dr. Horst-Peter Strickrodt und der Sozialwartin Ilona Cwielong seit zehn Jahren eine überaus erfolgreiche Integrationsarbeit für junge Menschen mit Migrationshintergrund oder Verhaltensauffälligkeiten.

Preisgelder auch für FSV Gütersloh und TSG Harsewinkel

„In das Projekt mit einbezogen sind außer den jungen Sportlern auch deren Eltern. Hinzu kommen Kooperationen mit sozialen Einrichtungen“, ergänzte Vorstand Wolfgang Hillemeier. Damit folge der Verein klar den genossenschaftlichen Prinzipien der Selbsthilfe und Selbstverantwortung.

Die insgesamt 3000 Euro Preisgeld – 1500 Euro für die Boxer, 1000 Euro den FSV und 500 Euro für die TSG – setzen die Vereine für ihre Sportangebote ein. Auch die Geselligkeit in Form von Adventsfeiern und Vereinsfahrten kommt nicht zu kurz.

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