Tiemanns Hof besteht seit 25 Jahren



Harsewinkel (gl) - Vor 25 Jahren ist die Wohnstätte Tiemanns Hof der Lebenshilfe Gütersloh eröffnet worden. Dieser runde Geburtstag wurde jetzt kräftig gefeiert. Und dabei wurde auch an die Anfänge erinnert.  Im November 1991 bezogen  16 Bewohner ihr neues Zuhause in der Wohnstätte Tiemanns Hof.

Nach zwei weiteren Bauabschnitten in den Jahren 1993 und 2002 wohnen dort heute 35 Menschen mit einer geistigen Behinderung. Mit dem Largo aus der Oper Xerxes von Georg Friedrich Händel begrüßte der Tenor Gino Badagliacca die rund 120 geladenen Gäste zum Jubiläum im Heimathaus in Harsewinkel. In ihrem Grußwort betonte die stellvertretende Bürgermeisterin, Regina Meißner-Schlömer (SPD), dass gemeinsam mit der Lebenshilfe und den Vereinen viel für Menschen mit Behinderung erreicht wurde. Günter Austermann, Präsident des Bürgerschützen- und Heimatvereins, und Stefan Meyer-Wilmes, Präsident der Roten Funken, betonten in ihren Wortbeiträgen, dass das gute Miteinander auch Vorbild für andere Vereine sein könne. Wohnbereichsleiter, Gerhard Birth, moderierte die Feierlichkeiten. Zeitzeugen wie der Ehrenvorsitzende und damalige Vorsitzende der Lebenshilfe Gütersloh, Rolf Bennewitz, sowie die Ehrenvorsitzende und damalige zweite Vorsitzende Mechtild Gräfin Kerssenbrock berichteten von den Anfängen der Wohnstätte Tiemanns Hof. Wie weit sich die Arbeit in der Wohnstätte zu heute verändert hat, wusste Lucyna Lammer, seit 1993 Mitarbeiterin im Tiemanns Hof und heutige Teamleiterin, zu berichten. Gerhard Birth richtete den Blick in die Zukunft und lenkte das Augenmerk auf die bevorstehenden Herausforderungen, wie die Veränderungen durch das Bundesteilhabegesetz. „Ich bin mir aber sehr sicher, dass wir auch diese Herausforderungen gut meistern werden, denn wir können auf die Unterstützung der Eltern, der Mitarbeiter und Freunde zählen“, betonte der Bereichsleiter. Nach dem Essen sorgten die Playback-Piraten für einen gelungenen Abschluss.

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