„Verve!“ ist jetzt förderfähig



Neubeckum (mag) - Dass sie viel für ihre Heimat tun, ist unbestritten. Was die Gruppe „Verve!“ in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt hat, hat auch die heimischen Kommunalpolitiker beeindruckt. Folgerichtig ist es demnach, dass die Initiative jetzt als förderfähig gilt.

Neubeckum voranzubringen ist ein Ziel von „Verve“. Davon dürfte auch der Einzelhandel profitieren. Der „Musikladen“ im Zentrum macht mit einer roten Gitarre auf sein Sortiment aufmerksam.

Schwung für Neubeckum – das ist das Ziel der engagierten Frauen, die sich in lockerer Runde zusammengeschlossen haben. Als Anwohnerinnen wollen sie sich ehrenamtlich dafür einsetzen, in ihrem Stadtteil einen stärkeren Zusammenhalt und mehr Kooperation zu stiften und dabei die Lebensqualität in Neubeckum zu steigern. Das ist die Kernbotschaft, die Amanda Bailey und Birgit Günnewig dem Schulausschuss vermittelt haben.

Die Reaktionen der Parteien fielen durchweg positiv aus. „Respekt vor eurer Arbeit. Das ist echtes bürgerschaftliches Engagement“, brachte es etwa Karin Burtzlaff (Grüne) auf den Punkt. Eine schöne Bestätigung für die Gruppe, die sich gleich in einem Blogeintrag auf ihrer Internetseite bedankte: „Wir freuen uns über die sehr positive Resonanz auf unseren Vortrag und die Entscheidung für die Anerkennung als förderwürdige Kulturinitiative.“ Der Förderantrag liege der Stadt nun vor.

Die Initiative hat sich in Neubeckum einen Namen gemacht. Wo liegen Potenziale des Stadtteils? Und was sind die Bedürfnisse der Bewohner? Diesen Fragen gehen die Mitglieder nach. Dazu gehört, Kunst und Kultur zu fördern sowie Bildungs- und Arbeitschancen zu schaffen. Gleichzeitig ist eine Plattform zur Bereitstellung von Informationen und Aktivitäten in Neubeckum geschaffen worden. Für den Aufbau eines Nachbarschafts-Cafés hat sich „Verve!“ stark gemacht. Dieser Vereinssitz soll Raum für Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Ausstellungen bieten.

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