Zehntes Parkour-Camp auf neuer Anlage



Gütersloh (gl) -  An diesem Wochenende treffen sich erneut 200 Traceure – so nennt man die Parkour-Sportler – aus ganz Deutschland (und darüber hinaus) beim zehnten Gütersloher Parkour-Camp X. „Die Gemeinschaft steht bei uns im Mittelpunkt“, betont Claus-Peter „Pit“ Mosner vom Fachbereich Jugend und Bildung der Stadt Gütersloh.

Effektiv und kreativ Hindernisse überwinden, darum geht es beim Parkour-Sport. Beim Parkour-Camp am Wochenende treffen sich 200 Sportler – Profis und Nachwuchs – in Gütersloh.

Mosner ist selbst begeisterter Parkour-Sportler. „Das X steht dabei nicht nur für die römische zehn, sondern symbolisiert auch das Aufeinandertreffen im Sport.“ Das Parkour-Camp findet auf der kürzlich eröffneten neuen Anlage an der zukünftigen dritten Gesamtschule (Ahornallee) statt – Deutschlands größtem Park seiner Art, wie es in der Ankündigung heißt. Aber auch die Umgebung wird für die Trainingseinheiten genutzt, dort campen auch die Teilnehmer.

Zuschauer sind willkommen

Körperbeherrschung und möglichst dynamisch von Punkt A nach Punkt B zu gelangen und dabei mögliche Hindernisse zu überwinden sind die Basis dieser Sportart, für die nicht etwa nur artistisch begabte Menschen in Frage kommen. Die Aktiven sind im Schnitt zwischen 14 und 30 Jahre alt. „Wir beschränken die Anzahl der Anmeldungen auf 200, weil wir die familiäre Atmosphäre beibehalten wollen“, sagt Mosner. Rund 50 Helfer sind vom heutigen Freitag bis einschließlich Sonntag ebenfalls an Ort und Stelle, um eine gute Organisation und einen reibungslosen Ablauf des Camps zu garantieren. Zuschauer sind willkommen, um den Traceuren beim Training zuzuschauen. Es wird aber keine speziellen Vorführungen geben, heißt es in der Ankündigung.

Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene

Im Camp werden Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten, bei denen grundlegende Techniken und Bewegungsabläufe gezeigt und erklärt werden. Zum zehnjährigen Bestehen des Camps haben motivierte Teilnehmer ein neues Logo kreiert. „Wir fanden, nach zehn Jahren war es an der Zeit für etwas Neues“, so Mosner. Am heutigen Freitag ab 19.30 Uhr wird die Lokalzeit des Westdeutschen Rundfunks aus dem Parkour-Camp berichten, bevor es am Samstagvormittag offiziell eröffnet wird. 

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