Zu wenig Bänke in Ahlen?



Ahlen - Über die Ruhezonen im Stadtgebiet diskutierte jetzt der Betriebsausschuss. Kernfrage dabei: Gibt es zu wenig Bänke in Ahlen?

Die aktuelle Situation am neuen Baubetriebshof stellte Robert Reminghorst, stellvertretender Leiter der Ahlener Umweltbetriebe, im Betriebsausschuss dar. Aber auch der Bestand von Sitzgelegenheiten gerade in den Erholungsgebieten der Stadt war Thema.

Reminghorst berichtete am Ende der Sitzung von letzten Optimierungsmaßnahmen am Baubetriebshof im Bereich des Wertstoffhofes, wo sich einige Mängel im Probebetrieb vor einigen Monaten aufgezeigt hätten. Der Wertstoffhof sehe auch eine Verwiegung vor. Die hatte die FWG schon in der Mitte der Sitzung auf dem Schirm, indem sie in einem Antrag eine zweite Waage forderte, um einem Chaos bei der Ein- und Ausfahrt zu entgehen. „In Münster läuft es mit dem Betrieb nur einer Waage nicht rund“, erläuterte Arne Engelbrecht (FWG) den Antrag, den der Ausschuss aber in der Abstimmung mehrheitlich ablehnte und damit den Planungen der Verwaltung zustimmte.

Andreas Schuster vom Rechnungswesen der Umweltbetriebe stellte zudem dar, dass die neue Verwiegung in einer aktualisierten Gebührenordnung Berücksichtigung finden muss. Die Preise am Wertstoffhof werden sich dann an denen der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) in Ennigerloh orientieren, um Mülltourismus zu vermeiden. Die neue Gebührenordnung werde in der nächsten Sitzung vorgelegt.

Eine nicht ausreichende Anzahl an Sitzgelegenheiten am Werseradweg zwischen Dolberger Straße bis hin zum Schlingenfeld sah die SPD. Wer beim Spaziergang zwischendurch eine Pause einlegen müsse, bekomme Schwierigkeiten. Das war eine Anregung dafür, der Verwaltung einen Arbeitsauftrag zu erteilen, eine Übersicht fehlender Sitzgelegenheiten über das gesamte Stadtgebiet sowie eine Kostenübersichtzu erstellen. Die anderen Fraktionen trugen diesen Gedanken mit.

Einstimmig angenommen hat der Ausschuss den Antrag der CDU, nahe der Bushaltestelle in Tönnishäuschen eine zusätzliche Straßenleuchte zu installieren. Nach dem Ortsausschuss in Vorhelm stimmte auch der Betriebsausschuss der Kanalbaumaßnahme Strontianitstraße für 2021 einstimmig zu, die auch eine Fahrbahnherstellung vorsieht. Die Ausbauplanung der Theodor-Storm-Straße wurde ebenso einstimmig genehmigt.

von Ralf Steinhorst

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