Zwei Unfälle auf der A2 - ein Verletzter



Rheda-Wiedenbrück/Gütersloh (ei) -Zwei Unfälle haben am Donnerstagmorgen den Berufsverkehr auf der A2 ausgebremst: Im Bereich der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz nahe dem Gewerbegebiet Aurea in Rheda-Wiedenbrück wurde ein Mann schwer verletzt, an der Abfahrt Gütersloh glücklicherweise niemand. Der Verkehr staute sich jeweils auf bis zu fünf Kilometern Länge.

Schwer verletzt worden ist am Donnerstagmorgen der 76-jährige Fahrer eines VW Tiguan. Der Mann fuhr an der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz/Oelde Ost von der A2 ab und kam kurz danach von der Fahrbahn ab. Der Wagen überschlug sich.

Ein 76-jähriger Fahrer eines VW Tiguan aus Schloß Holte-Stukenbrock war nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Stukenbrock um 7.14 Uhr auf der linken Fahrspur der A2 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. Zwischen der Auffahrt und dem Parkplatz Marburg in Rheda-Wiedenbrück geriet er aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich nach rechts und prallte seitlich im Heckbereich gegen einen Maschinenwagen eines Gliederzugs.

Durch den Zusammenprall verlor der Rentner die Gewalt über den Wagen, der sich überschlug und zwischen dem Anhänger und einer nachfolgenden Zugmaschine mit Muldenkipper in die Böschung rutschte. Dort überschlug sich der Volkswagen nochmals, ehe er schließlich auf den Rädern stehen blieb.

Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt, vom alarmierten Notarzt aus Rheda-Wiedenbrück sowie der Rettungswagenbesatzung an der Unfallstelle behandelt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Die Autobahnpolizei sperrte während der Rettungs- und Bergungsarbeiten die rechte Fahrspur für etwa eine Stunde. Der Tiguan musste abgeschleppt werden, an ihm entstand Totalschaden.

Bereits gegen 5 Uhr war es wegen eines Unfalls in Höhe der Anschlussstelle Gütersloh zu einem längeren Stau gekommen. Ein Pkw hatte einen Lkw touchiert und schleuderte anschließend in die Leitplanke. Der Autofahrer blieb dabei unverletzt.

Wegen der dort eingerichteten Baustelle war es für Autofahrer schwierig, eine Rettungsgasse zu bilden, daher konnte die Unfallstelle erst nach drei Stunden geräumt werden. Unter anderem mussten ausgelaufene Betriebsstoffe des Wagens abgestreut werden.

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