2:1 - Verl beendet die Negativspirale



Wuppertal (No). Ein erster Schritt aus dem Tal der Unzufriedenheit. Mit dem  2:1-Auswärtssieg beim Wuppertaler SV am siebten Spieltag der Fußball-Regionalliga hat der Sport-Club Verl der nervraubenden Negativspirale mit dem zweiten Auswärtssieg eine überraschende Siegantwort entgegengesetzt.

 Glücklich, aber nicht unverdient, konnte das Team von SCV-Coach Raimund Bertels den zweiten Sieg nach sieben Spieltagen auch als Moralspritze verbuchen.

Als sich mit dem Anpfiff alle auf einen Wuppertaler Sturmlauf eingerichtet hatten, sorgte der Sport-Club für die erste Abkühlung. Kaminski köpfte die Verler nach drei Minuten bereits in Führung. Wuppertal zauderte jedoch nicht lange und Knappmann konnte 60 Sekunden nach der SCV-Führung für Gastgeber Wuppertal bereits ausgleichen.

Nach dieser Doppelaufregung drückte der WSV auf das Führungstor, schnürte den Sport-Club in der eigenen Hälfte ein, und doch waren zwingende Toraktionen für Wuppertal Mangelware. Optisch dominierte der Gastgeber, aber der Sport-Club wirkte abgeklärt und entschlossen.

 Duplizität der Ereignisse wie beim Verler Führungstor: in der 24. Minute war erneut ein Eckball Ausgangspunkt für die abermalige SCV-Führung. Schröder brachte den langen Ball per Kopf zurück auf Brinker, dessen Schuss vom Innenpfosten dann den Weg ins Wuppertaler Tor fand.

 Dieser Treffer löste unterschiedliche Reaktionen aus. Gastgeber Wuppertal schlidderte im Minutentakt in ein Nervenspiel, Verl dagegen bekam Sicherheit und mehr Spielkontrolle bis zum Pausenpfiff.

 Fünf Minuten nach Wiederanpfiff rettete SCV-Keeper Milos Mandic die Führung. Flottmann scheiterte mit einem Kopfball. Angetrieben von den beiden ex-Verlern Knappmann und Flottmann entfachte der WSV einen neuerlichen Angriffswirbel. In der 58. und 60. Minute scheiterte Knappmann gleich zweimal am Verler Torwart Mandic.

Der Sport-Club lauerte auf Konter, konnte im Ballbesitz aber die sich bietenden Gegenstoßmöglichkeiten bis zur 70. Minute nicht sauber genug durchspielen. In der 84. Minute konnte der Wuppertaler Zimmermann den finalen Pass von Lauretta auf den freistehenden Schneider noch so eben unterbinden. Wuppertal löste in der Schlussphase die Defensive auf, aber mehr als ein Lattentreffer von Jeton Arifi sprang für den Sport-Club nicht mehr heraus.

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