Christopher Niemann holt Titel bei „Westdeutscher“


Westdeutscher Meister darf sich Badmintonspieler Christopher Niemann ab sofort nennen. Er setzte sich in der Altersklasse U22 durch.

Erfolgreich spielte Christopher Niemann bei der Westdeutschen Meisterschaft auf, er gewann den Titel der Altersklasse U22. Foto: Nieländer

Gütersloh (man) - Der 22-jährige Christopher Niemann hat der Badminton-Abteilung des TuS Friedrichsdorf den bisher größten Einzelerfolg im Männerbereich beschert. Bei den in Münster ausgespielten westdeutschen Meisterschaften der Altersklasse U22 sicherte sich der Spitzenspieler des Oberliga-Teams mit fünf Siegen erstmals den Titel des Westdeutschen Meisters.

 Ohne Satzverlust ins Finale

„Ich bin sehr zufrieden, dass ich alle Spiele so klar gewonnen habe“, strahlte der Student der Bielefelder Universität im Bereich Intelligente Systeme/Informatik. Ohne Satzverlust zog Niemann nach vier Siegen ins Finale ein. 

Gegen Jannick Mötting (Kölner FC BG) trumpfte Niemann im ersten Satz wie in den Spielen zuvor stark auf und gewann 21:9. Im zweiten Durchgang drehte Oberligaspieler Mötting auf und hatte beim 20:19 seinen ersten Satzball. „Ich musste einige Satzbälle abwehren“, erklärte Niemann, dass der zweite Durchgang in der Verlängerung lange auf der Kippe stand. 

Seit 13. Lebensjahr für „Tippe“ aktiv

Letztendlich setzte sich der 22-jährige Niemann mit 24:22 durch und sicherte sich seinen ersten Titel als Westdeutschen Meister. „Da haben sich die Anstrengungen zuvor dann doch bemerkbar gemacht“, erklärte der an Nummer eins gesetzte gebürtige Spenger, der seit seinem 13. Lebensjahr für den TuS Friedrichsdorf spielt. 

„Das Teilnehmerfeld hätte etwas stärker besetzt sein können, aber drei gute Spieler hatten kurzfristig abgesagt“, hätte sich Christopher Niemann, der nach einer beeindruckenden Leistungsentwicklung unter Friedrichsdorfs Trainer Björn Bennefeld zum Punktegaranten der ersten „Tipper“ Mannschaft entwickelt hat, gerne etwas mehr Konkurrenz bei den Titelkämpfen gewünscht.

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