Famose Fürstenstädter an der Tabellenspitze


Mit einem 4:0-Sieg über den SV Avenwedde hat sich der FSC Rheda an die Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga, Staffel 2, geschossen.

Haben gut Lachen: Doppeltorschütze Luis Sievers (v. l.), Kamil Orhan und Fouad Aghnima schossen den FSC Rheda gestern Nachmittag zum 4:0-Sieg beim SV Avenwedde. Foto: Caspar

Gütersloh-Avenwedde (cas). Famose Fürstenstädter: Fußball-Bezirksligist FSC Rheda ist derzeit einfach nicht zu stoppen, siegte auch beim SV Avenwedde souverän mit 4:0 (1:0). Und jetzt haben die Schützlinge von Trainer Vittorio Lombardi auch den Gipfel erreicht: Erstmals in der laufenden Saison grüßen sie als stolzer Spitzenreiter. Der SVA hingegen ist nach der zweiten Schlappe vorerst raus aus dem Titelrennen.

 „Wir spielen im Moment erschreckend gut“, schmunzelte FSC-Vereinschef Markus Schweins nach der erneuten Galavorstellung des neuen Tabellenführer. Allerdings konnten die Gäste trotz eines deutlichen Chancenplus‘ in Durchgang eins erst in der zweiten Halbzeit ihre Dominanz auch in weitere Tore ummünzen. 

„Wer weiß, wie das Derby gelaufen wäre, wenn der Gegner vor dem 0:2 den möglichen Ausgleich gemacht hätte“, spielte Lombardi mit dieser Aussage auf eine Szene an, die an das legendäre Wembley-Tor im WM-Finale 1966 erinnerte: Nach einem Schuss von Dustin Zollondz tropfte der Ball von der Lattenunterkante auf die Torlinie, aber nicht dahinter. 

Umstrittene Elfmeter-Entscheidungen

Diskutiert wurde dagegen ein elfmeterreifes Foul an Philip Kunde vor der Halbzeitpause. „Ich wurde im Strafraum klar geschubst“, sah sich der Avenwedder benachteiligt. Umstritten ebenfalls der Elfer, der zuvor für den FSC aber gegeben wurde: Niklas Kirchgessner soll Jakob Kappel-Sudbrock regelwidrig vom Spielgerät getrennt haben, Luis Sievers verwandelte dann vom Punkt aus zum 1:0. 

Als Luis Sievers später auch das 2:0 markierte, spielte der FSC den nun resignierenden Derby-Rivalen fast an die Wand. Mit seinem Supertreffer zum 3:0, ein Schuss aus 25 Metern genau in den Knick, erhöhte Fouad Aghnima auf 3:0, den Schlusspunkt setzte dann Kamil Orhan per Kopfball. 

Jubel in Rheda, Katerstimmung jedoch in Avenwedde. „Heute tut das 0:4 sehr weh, aber morgen werden wir diese Niederlage aufarbeiten“, hofft Jakob Bulut auf eine schnelle Wende. 

SV Avenwedde: H. Müller - Kirchgessner, Kirschbaum, Balov, Armstrong - Piotrowski, Hauser - Adrian (46. Zollondz), Sabir (79. Will) - Kunde, Schürmann (79. Lizalovic)

FSC Rheda: P. Müller - Kriassios, Roth, von Mutius, Milic - S. Sievers (31. Jahsari), Aghnima (74. Orhan), Lepper (63. Müller) - Wieckowicz, L. Sievers, Kappel-Sudbrock

Tore: 0:1 L. Sievers (21./FE), 0:2 L. Sievers (68.), 0:3 Aghnima (71.), 0:4 Orhan (84.)

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