FC Gütersloh macht gegen Kellerkind RSV viel richtig



Wenig Mühe hatte Fußball-Oberligist FC Gütersloh vor 712 Zuschauern im Heidewald beim 3:0-Heimsieg über den RSV Meinerzhagen.

Ein gelungenes Debüt feierte FC Güterslohs jüngster Neuzugang Aleksandar Kandic (M.) gestern Nachmittag beim 3:0-Sieg über den RSV Meinerzhagen. So bereitete er den Treffer zum 3:0-Endstand vor. Foto: Dünhölter

Gütersloh (de) - Wenn FC Güterslohs Trainer Julian Hesse Sonntagnachmittag etwas zu kritisieren hatte, dann vielleicht den fahrlässigen Umgang seiner Mannschaft mit den Torchancen. Doch angesichts des 3:0 (2:0)-Siegs über das Oberliga-Kellerkind RSV Meinerzhagen zeigten sich Güterslohs Verantwortliche rundum zufrieden mit dem verdienten Erfolg. 

Gleich auf fünf Positionen baute Hesse seine Mannschaft im Vergleich zum 1:1 beim SC Paderborn II in der Vorwoche um. Dem Spielfluss hat es kaum geschadet. Zwar hatten die Hausherren Glück, als Schiedsrichter Johannes Liedtke nach Eric Yahkems Handspiel im Strafraum keinen Elfmeter für die Gäste gab, doch „in den vergangenen Wochen hatten wir dafür oft Pech mit den Entscheidungen der Unparteiischen“, so Hesse. Über 80 Minuten habe seine Mannschaft die Partie prima im Griff gehabt. 

Kandic feiert gelungenes Debüt

Als rechter Verteidiger aufgeboten, leitete Eric Yahkem den Führungstreffer ein, den eigentlich Nico Bartling am kurzen Pfosten vollstrecken wollte. Doch Till Baumann klärte unglücklich ins eigene Tor (5.). Keine 20 Minuten später köpfte Innenverteidiger Markus Baum eine Manstein-Ecke mustergültig zum 2:0 ein. Viel deutete auf einen klaren Gütersloher Sieg hin. 

Am schwungvollen FCG-Offensivspiel hatte Aleksandar Kandic erheblichen Anteil. In seinem ersten Pflichtspiel gab der 18-Jährige aus dem Mittelfeld immer wieder belebende Impulse. „Anfangs war ich noch etwas nervös, aber das hat sich schnell gelegt“, freute sich Kandic über sein gelungenes Debüt. „Wir werden noch richtig viel Spaß mit ihm bekommen“, traut Julian Hesse seinem Youngster eine gute Entwicklung zu. 

Bartling vergisst den Abschluss

Zum Pechvogel avancierte Nico Bartling. Mehrfach traf der Mittelstürmer in aussichtsreichster Position die falsche Entscheidung, entschied sich meistens gegen einen eigenen Schussversuch, sondern leitete den Ball lieber weiter. „Vielleicht hätte ich der Mannschaft nicht erst nach dem Schlusspfiff berichten sollen, dass ein Sponsor eine Torprämie ausgelobt hatte“, sagte Julian Hesse schmunzelnd. 

So war es am eingewechselten Christian Will, endgültig für klare Verhältnisse im Heidewald zu sorgen. Von Kandic vorbereitet und Bartling weitergeleitet, vollstreckte der 26-Jährige in der 80. Minute zum 3:0. „Wir haben früh attackiert, hartes Pressing gespielt“, benannte FCG-Kapitän Tim Manstein einen Baustein zum Erfolg.

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