Frühes Pressing soll Gegner Schneid abkaufen



Viktoria Köln ist am dritten Spieltag der 3. Liga zu Gast beim SC Verl. Die Partie wird am Samstag um 14 Uhr in Lotte angepfiffen.

Ein Lob vom Trainer gab es für Cyrill Akono nach dem 1:0-Sieg bei den Würzburger Kickers. „Cyrill macht es gut“, lautete das Urteil von Guerino Capretti über seinen Mittelstürmer.

Verl (de) - Welche Überraschung präsentiert Trainer Guerino Capretti den Fans des SC Verl am dritten Spieltag der dritten Liga  gegen Viktoria Köln? Das Heimspiel wird am Samstag um 14 Uhr im Stadion am Autobahnkreuz in Lotte angepfiffen. War es zur Saisonpremiere gegen Türkgücü München der Wechsel auf der Torwartposition von Robin Brüseke zu Niclas Thiede, so musste in der darauffolgenden Woche Kapitän und Mittelfeldspieler Mael Corboz zunächst auf der Bank Platz nehmen, da Capretti gegen die Würzburger Kickers lieber auf Lukas Petkov als vierte Offensivkraft und Tiefenläufe setzte. 

Beide Personalentscheidungen gingen perfekt auf. Thiede musste in zwei Partien nicht einmal den Ball aus dem Netz holen, Petkov erzielte in Würzburg den Siegtreffer und somit das bislang einzige Sportclub-Tor in dieser noch jungen Saison. 

Personeller Umbruch bei beiden Teams

„War es wirklich eine Überraschung?“, kontert Capretti die Frage, was für das bevorstehende Heimspiel im Stadion am Lotter Autobahnkreuz zu erwarten sei und fügt einen Tag vor dem Anpfiff hinzu: „Die Aufstellung steht noch nicht fest.“ Dafür ist aber bekannt, auf welches Personal Verls Trainer zurückgreifen kann. „Keine Veränderungen zur Vorwoche“, lautet die diesbezügliche Auskunft. 

Ähnlich wie Verl durchlief auch die Viktoria im Sommer einen großen personellen Umbruch. Mike Wunderlich und Lukas Cueto, die vergangene Saison an mehr als der Hälfte aller Viktoria-Tore beteiligt waren, haben die Höhenberger verlassen. Vergleichbar zum Abgang von Zlatko Janjic und Aygün Yildirim beim Sportclub.

Lob vom gegnerischen Trainer

 „Verl hat vier Punkte gegen zwei Teams geholt, die von allen hoch gewettet werden. Das zeigt, dass sie nahtlos an die herausragende letzte Saison anknüpfen“, zollt Gäste-Trainer Olaf Janßen seinem „geschätzten Kollegen in Verl“ vorab schon mal ein großes Lob. 

„Würzburg hat es überwiegend mit langen Bällen versucht, Köln bevorzugt eine spielerische Variante“, wird Capretti sein Team taktisch anders einstellen.  „Diesmal müssen wir mehr gegen den Ball arbeiten“, möchte Capretti sehen, wie Verl die Viktoria mit frühem Pressing konsequent unter Druck setzt. Ein Spiel mit Risiko, daher muss „unsere Abstimmung passen, sonst nutzt Köln die sich bietenden Räume“, setzt der Sportclub-Trainer allerdings darauf, dass man den heutigen Gegner am besten überhaupt nicht erst zur Entfaltung kommen lässt.

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