FSV Gütersloh gegen Erstligist Meppen lange ebenbürtig



Frauenfußball-Zweitligist Gütersloh verkauft sich gegen das  Erstliga-Team des SV Meppen teuer, verschließ aber entscheidene zehn Minuten.

Güterslohs Leonie Kreil (Mitte) hatte einige Male einen Ehrentreffer für den FSV auf dem Fuß. Foto: Rollié

Rheda-Wiedenbrück (rol) - Für Britta Hainke wies das Testspiel gegen den Bundesligisten-Siebten SV Meppen viel Licht, aber auch einige Schattenmomente auf. Eines wurmte die Trainer des Zweitliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh nach der 0:3 (0:0)-Niederlage besonders. 

Gütersloh verkauft sich unter Wert

„Nach dem ersten Gegentor haben wir viel zu schnell die nächsten zwei Treffer bekommen“, bemängelte die Verantwortliche das Auftreten ihres Teams in der Phase zwischen der 55. und 65. Minute. Das eröffnete dem Gast aus dem Emsland die Möglichkeit, mit den Treffern von Athanasia Moraitou, Lydia Andrade und Kristina Maksuti innerhalb von zehn Minuten die Entscheidung herbeizuführen. 

Somit verkaufte sich der FSV unter Wert, denn vor der Pause und nach den Gästetoren war kaum ein Klassenunterschied zu erkennen. „Die erste Halbzeit war richtig gut“, freute sich Britta Hainke und lag damit richtig. Ihre Mannschaft hielt die Abstände zwischen den Ketten weitgehend konstant und setzte gegen Meppen um die ehemalige Gütersloherin Noreen Günnewig einige Nadelstiche in der Offensive. 

Rolle hält bis zur Pause 0:0 fest, Kreil verpasst Führungstor

In der 26. Minute hatte Angreiferin Leonie Kreil sogar eine ausgezeichnete Möglichkeit, scheiterte aber im 1:1 an Meppens Schlussfrau Laura Sieger. Auf der Gegenseite passierte wenig, weil Gütersloh konsequent verteidigte. Lediglich bei einem freien Abschluss von Mai Hirata (14.) musste FSV-Keeperin Sarah Rolle ihr ganzes Können aufbieten. 

Im Anschluss an Meppens Tore fing sich der heimische Zweitligist wieder und drängte mutig auf einen Ehrentreffer. Der war durchaus im Bereich des Möglichen. Wiederum war es Leonie Kreil, die in der 69. beziehungsweise 75. Minute in aussichtsreichen Positionen scheiterte. 

Hainke: „In nächsten Spielen 90 Minuten Gas geben“

„In den nächsten Spielen müssen wir über 90 Minuten Gas geben“, forderte Britta Hainke. „Also auf ein Neues gegen Essen.“ 

Der Erstligist aus der Ruhrgebietsmetropole schaut am nächsten Samstag, 28. Januar, ab 16 Uhr in der Tönnies-Arena vorbei. Bei dieser Gelegenheit könnte es  ein Wiedersehen mit der vormaligen FSV-Leistungsträgerin Annalena Rieke geben, die seit dieser Saison wieder für Essen aufläuft.

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