Historischer Sieg für Kai Hendrik Settertobulte



Spektakel pur am Lönsweg: Den Großen Preis von Verl gewann am Samstagabend Kai Henrik Settertobulte.

Den Großen Preis von Verl gewann am Samstagabend nach einer fulminanten Vorstellung Kai Henrik Settertobulte auf dem Westfalen-Schimmel Comet.

Verl (msc) -  In der Springprüfung der Klasse S mit Stechen setzte sich der stellvertretende Vorsitzende des RV Graf Sporck Delbrück in überragender Manier auf dem dreizehnjährigen Contendro I-Sohn Comet durch. Der Jubel über den ersten Sieg in der schweren Klasse war nicht nur bei den rund 500 begeisterten Zuschauern groß. 

„Meine Oma hat mir die Daumen gedrückt“

Schließlich hat der Gebietsverkaufsleiter in der Leasingbranche familiäre Wurzeln im benachbarten Neuenkirchen. „Meine Oma hat mir die Daumen gedrückt“, freute sich Settertobulte riesig über den historischen Sieg in seiner Karriere. Sein Vater Michael ist Landestrainer der Dressurreiter. 

Wie ein Komet im Stangenwald 

Wie ein Komet war der Schimmelwallach aus der westfälischen Zucht mit Kai Henrik Settertobulte durch den Stangenwald auf dem Rasenplatz am Lönsweg unterwegs. Die Uhr blieb nach einer fehlerfreien Runde bei 46,52 Sekunden stehen. Vor einer Woche hatte das erfolgreiche Paar bereits die Qualifikation zur OWL-Sparkassen-Trophy in Avenwedde gewonnen.

Nullrunde für Maximilian Schreiber

 Über Platz zwei freute sich Maximilian Schreiber und die erst siebenjährige Stute Kabuki aus der niederländischen Zucht. Der 28-jährige Bereiter aus dem Verler Stall Johanngieseker hat sich bereits eine Reihe von feinen Platzierungen mit dem Nachwuchspferd erkämpft. Als erster von drei Reitern im Stechen war die Uhr nach einer Nullrunde bei 51,94 Sekunden stehen geblieben. 

Platz drei für den Hufschmied

Auf Platz drei stand am Ende Matthias Berenbrinker aus Schloß Holte. Der 58-jährige Hufschmied hatte den siebenzehnjährigen in Mecklenburg gezogenen Wallach Clint unter dem Sattel und hatte bei schnellen 46,05 Sekunden einen Abwurf.

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