Holt und Gebhardt führen Auswahl zum Pokalsieg


Beim Deutschlandpokal bildeten etliche heimische Rettungsschwimmer das Rückgrat der erfolgreichen Westfalen-Auswahl.

Erfolgreiche Westfalen-Auswahl: Jens Jagiella (v. l.), Loreen Quinke, Alica Gebhardt, Philipp Austermann, Nina Holt, Nele van Almsick und Steffen Honold trugen erheblich zur erfolgreichen Titelverteidigung des Teams Westfalen beim 28. internationalen Deutschlandpokal in Warendorf bei.

Kreis Gütersloh (gl) - Mit starker Unterstützung der Rettungssportler aus dem Kreis Gütersloh hat die DLRG Westfalen erneut die Landesverbandswertung beim internationalen Deutschlandpokal in Warendorf gewonnen. 

170 Rettungsschwimmer am Start

Rund 170 Rettungssportler aus sechs Nationen waren in der Schwimmhalle der Bundeswehrsportschule in Warendorf an den Start gegangen. Darunter neben sechs Nationalmannschaften auch Auswahlteams von 14 DLRG-Landesverbänden. 

Die zwölfköpfige Westfalenauswahl bestand zu mehr als der Hälfte aus Aktiven aus dem heimischen Kreis. Allen voran schwammen Nina Holt und Alica Gebhardt von der DLRG Harsewinkel, die in mehreren Disziplinen auf dem Siegertreppchen standen. 

Krönender Abschluss des Wettkampfjahres

Die beiden Sportsoldatinnen, die in der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Warendorf stationiert sind und täglich dort trainieren, schwammen den Wettkampf am Ende eines langen und höhepunktreichen Jahres (nach World Games, Deutschen und Weltmeisterschaften) aus dem Training heraus und konnten in der Mehrkampfwertung die Plätze eins und fünf unter 85 Schwimmerinnen belegen. 

Zusätzlich ergänzten Loreen Quinke (DLRG Harsewinkel), Nele van Almsick und Philipp Austermann (beide DLRG Rheda-Wiedenbrück), Steffen Honold (Langenberg), Jens Jagiella (Gütersloh) und Tristan Siggemann (Verl) das Westfalen-Team. Austermann und Honold erreichten mit den Plätzen 19 und 23 die nächstbesten Mehrkampfplatzierungen. 

Die meisten Rettungssportler sind bereits seit längerem im westfälischen Landeskader gelistet. Das erfolgreiche Auswahlteam hatte Landestrainer Juergen Wohlgemuth aus Langenberg zusammengestellt und betreut. 

Fünf Einzelstrecken und fünf Staffeln

Binnen zwei Tagen standen fünf Einzelstrecken und fünf Staffeln auf dem anspruchsvollen Programm. Der Deutschlandpokal ist weltweit einer der letzten Wettkämpfe, bei dem die Disziplinen als Mehrkampf gewertet werden. Die Teilnehmer müssen daher besonders ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. 

Den Abschluss bildete schließlich eine Erste-Hilfe-Übung mit mehreren Verletzten, die binnen zwei Minuten gerettet und betreut werden mussten. Am Ende stand die Westfalenmannschaft zum dritten Mal in Folge ganz oben auf dem Siegerpodest. 

„Ausschlaggebend für die erfolgreiche Titelverteidigung war sicher auch die ausgewogene Zusammenstellung der Mannschaft aus sowohl erfahrenen wie auch jungen Sportlerinnen und Sportlern“, resümierte Landestrainer Juergen Wohlgemuth.

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