Im Isselhorster Bunker Trümpfe  ausspielen



Der TV Isselhorst hat mit einwöchiger Verspätung noch einmal ein erstes Heimspiel in der Handball-Oberliga - diesmal nicht in Gütersloh sondern in der eigenen Halle. 

Durchsetzen wollen sich Maurice Eweler und der TV Isselhorst am Sonntag in eigener Halle gegen Jöllenbeck.

Gütersloh-Isselhorst (zog) -   „Ich hoffe, unser kleiner Bunker wird bei guter Stimmung richtig voll sein“, freut sich Trainer Michael Jankowski vor der Heimpartie gegen den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck auf die Unterstützung von den Rängen. Nur der Traditionstermin am Samstagabend passt diesmal nicht. Denn auf Wunsch der Jöllenbecker wurde die Partie auf Sonntag verlegt. Anpfiff ist um 17.30 Uhr.

 „Wenn wir, wie gegen Loxten, auch gegen Jöllenbeck 30 Tore werfen, ist das schon mal gut“, geht es Jankowski aber vor allem darum, die Fehler in den entscheidenden Phasen zu vermeiden. Und in der Abwehr müssen es die Gastgeber erneut schaffen, die Räume eng zu machen und dabei dabei noch mehr Bälle zu erobern. „Mir geht es vor allem darum, dass wir unser Spiel verbessern und sicherer werden“, hat der TVI-Trainer zwar Videos der von Pierre Limberg trainierten Jöllenbecker gesehen. Doch der Fokus soll ganz allein auf der eigenen Leistung bleiben.

 Wie zu Saisonbeginn der TVI musste sich auch Jöllenbeck zuletzt im Nachbarderby dem Überraschungs-Spitzenreiter TuS Brake geschlagen geben. „Der TuS ist aber eine Mannschaft, die schon lange in der Oberliga spielt. Die werden am Ende mit oben stehen“, sieht Jankowski den allerdings in den vergangenen Jahren stark verjüngten Gegner aus Jöllenbeck in Sachen Erfahrung vorne. „Für uns ist wichtig, dass wir uns entwickeln und die Fehler nicht wiederholen“, hofft Jankowski zudem auf die Premiere von Simon Mayer im „kleinen Isselhorster Bunker“.

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