Im Schweden-Urlaub 70.3-Triathlon absolviert



Robert Voßhans hat  bewiesen, dass er nicht nur seine Spieler, sondern auch sich selbst auf den Punkt hervorragend in Form bringen kann.

Mal das eigene Leistungsvermögen testen dachte sich Verls Handballtrainer Robert Voßhans und nahm nach reichlich kurzer Vorbereitung im Schweden-Urlaub an einem 70.3-Triathlon teil.

Verl (zog) -  Beim 70.3-Triathlon im schwedischen Jönköping finishte der 28-jährige Trainer des Handball-Verbandsligisten TV Verl  in 5:39 Stunden und übererfüllte damit die eigenen Erwartungen („Unter sechs Stunden bleiben“). 

Corona-Erkrankung erschwerte Vorbereitung

Dabei hatten eine Corona-Erkrankung mit vierwöchiger Sportpause Ende März und Hüftbeschwerden die Vorbereitung erheblich beeinträchtigt. Mit mal gerade 1000 statt der angepeilten 2500 Radkilometern und nur 200 Laufkilometern in den Beinen war Voßhans, der den Wettkampf mit einem Schweden-Urlaub kombinierte, eine Woche vor Wettkampfbeginn angereist. 

Radzeit schneller als erhofft

Das knapp 2 km lange Schwimmen im See absolvierte der 28-Jährige in 39:08 Minuten. Nach 700m langer Laufstrecke zur Wechselzone saß der Handballtrainer auf dem Rad. Der starke Wind wehte auf den ersten knapp 40 Kilometern von hinten. In technischen Kurven haute es einige Mitkonkurrenten vom Rad, so ließ es Voßhans vorsichtig angehen und nahm zum Ende der Distanz wieder Tempo auf, sodass die Radzeit von 2:47:42 Stunden schneller wurde als erhofft. 

„Wundertüte Laufen“ verursachte Schmerzen

„Das Laufen war aufgrund der geringen Trainingsumfänge eine Wundertüte. Ich habe mich darauf eingerichtet, dass es auf der letzten von drei Runden hart wird. Und so kam es auch“, freute sich der in dieser Triathlonsaison bereits einmal für die zweite Mannschaft des Tri-Sport Teams Verl über die olympische Distanz in der Verbandsliga aktive Voßhans nach 2:37 Stunden umso mehr über die Unterstützung der gemeinsam urlaubenden TVV-Spieler Thilo Vogler und Lars Jogereit und deren Freundinnen.

„Das hat alles perfekt gepasst“

 Mutter Veronika Voßhans, seine Freundin Alicia und Bruder Ruben Voßhans hatten sich sogar als Volunteers (freiwillige Helfer) zum Wettkampf gemeldet und konnten Robert Voßhans deshalb direkt im Ziel empfangen. „Das hat alles perfekt gepasst“, bilanzierte Voßhans.

 

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