Derby Lippstadt gegen Wiedenbrück eröffnet Regionalliga


In der Fußball-Regionalliga geht es wieder um Punkte. 20 Teams treten in der Staffel West an - darunter Wiedenbrück und Lippstadt  

Jetzt gilt‘s: David Hüsing (r.) tritt am Freitag mit dem SC Wiedenbrück in Lippstadt an. Die beiden Teams eröffnen mit dem Derby die Regionalliga-Saison 2021/22.

Rheda-Wiedenbrück / Lippstadt (rol) - Was ist die gelungene Vorbereitung wert? Welche Spieler stehen in der Anfangsformation? Erste Aufschlüsse liefert im Fall des Fußball-Regionalligisten SC Wiedenbrück das  Gastspiel am Freitag, 13. August, ab 18 Uhr beim Nachbarn SV Lippstadt. Es ist die Auftaktbegegnung der Saison 2021/22 in der Staffel West. Wer an deren Ende die Oberhand haben wird, ist schwer zu prognostizieren. „Das wissen wir morgen um 20 Uhr“, antwortete SCW-Trainer Daniel Brinkmann am Donnerstag auf die Eingangsfrage. In sieben Testspielen hat sein Team nicht einmal verloren und 22 Tore gegen Bezirks-, Landes-, Ober- und Regionalligisten erzielt. Der Wert der Gegentreffer betrug zwei. All diese Zahlen lassen den lockeren 12:0-Erfolg im Trainingslager beim Augsburger Kreisligisten Hammerschmiede außer Acht. 

Für beide Teams Klassenerhalt vorrangiges Ziel

Die SCW-Verantwortlichen wissen diese Resultate richtig einzuschätzen, denn heute wartet mit dem SV Lippstadt ein Team, das ebenso wie Wiedenbrück wahrscheinlich von Beginn an um den Klassenerhalt spielen und rein gar nichts verschenken wird. Die Ausgangslage sei „schwer zu beurteilen“, betonte Daniel Brinkmann. Für seine Mannschaft spricht die gute personelle Situation. Nach der Testspielphase beklagt der Trainerstab lediglich einen Verletzten. Angreifer Ufu Osawe kommt wegen einer Fußverletzung noch nicht für einen Einsatz in Betracht. Wer letzten Endes zur SCW-Startelf gehören wird, ließ Daniel Brinkmann gestern offen. „Ich habe sieben, acht Namen im Kopf“, war ihm zu entlocken. Mehr nicht. 

Aggressiv gegen den Ball, zielstrebig mit dem Ball

Gute Karten besitzt sicherlich der von Preußen Münster gekommene Benedikt Zahn, der bislang sieben Mal für die Emsstädter traf. „Als Spieler und als Typ ist er für uns eine Bereicherung“, freut sich Daniel Brinkmann über den kantigen 1,90-Mann für das Sturmzentrum. Zahn spielt „aggressiv gegen den Ball und zielstrebig mit dem Ball“, wie Brinkmann es generell von seiner Mannschaft erwartet. Attraktive, offensive Auftritte wünscht er sich von seinen Jungs. 

Zum Thema Lippstadt habe man sich schlau gemacht. Mit Simon Schubert, Anton Heinz, Gerrit Kaiser, SCW-Zugang Jan-Lukas Liehr, Cinar Sansar habe der Gegner wichtige Spieler verloren, verfüge aber dennoch über viel Qualität. Und einen waschechten Wiedenbrücker haben die Gastgeber übrigens mit Marvin Mika auch in ihren Reihen.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.