Eine perfekte Woche für das Brinkmann-Team


Den dritten Sieg in Folge feiert Fußball-Regionalligist SC Wiedenbrück mit dem 3:1 über den Bonner SC zum Abschluss einer gelungenen Englischen Woche.

Rudelbildung: Niklas Szeleschus (2. v.r.), Torschütze zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung des SC Wiedenbrück gegen den Bonner SC, konnte sich der zahlreichen Gratulanten am Samstagnachmittag kaum erwehren. Foto: Dünhölter

Rheda-Wiedenbrück (cas) - Roll over Beethoven, Roll over Bonn: Der SC Wiedenbrück rockt die Regionalliga und hat mit einem klar verdienten 3:1 (1:0)-Erfolg über die Kicker aus der Geburtsstadt des berühmten Komponisten Ludwig van Beethoven die Englische Woche mit drei Siegen optimal abgeschlossen.

 „Wir haben phasenweise auch recht guten Fußball geboten“, freute sich SC Wiedenbrücks Trainer Daniel Brinkmann nicht nur über das Endergebnis. Vor allem im ersten Durchgang beherrschten seine Schützlinge die braven Gäste – sie brauchten eine halbe Stunde für ihren ersten Schuss aufs Wiedenbrücker Gehäuse. 

„Wir haben 95 Prozent aller Zweikämpfe verloren, der Rückstand in der ersten Halbzeit hätte deutlicher ausfallen können“, räumte Brinkmanns Kollege Björn Joppe ein. Nicht zuletzt dank einer souveränen SCW-Defensivabteilung kamen die Gäste kaum zum Spielaufbau. 

Ganz anders dagegen die Hausherren: Aufgrund einiger dicker Chancen, unter anderem ein Pfostenschuss von Benedikt Zahn, wäre sogar eine 4:0-Führung zur Pause möglich gewesen für das Brinkmann-Team. So reichte es nur zu einem Treffer des später mit einer Prellung verletzt ausgeschiedenen Said Harouz (4.). 

Bonn rollt den roten Teppich aus

Joppe zeigte sich bis zum Schluss unzufrieden mit der mageren Vorstellung seiner Schützlinge. „Wir haben für den Gegner den roten Teppich ausgerollt“, grämte sich der Bonns Trainer. Doch trotz der Dominanz im ersten Durchgang gab sich Daniel Brinkmann skeptisch. Seine Vorwarnung in der Halbzeitpause: „Aufpassen, denn Bonn wird sich jetzt bestimmt anders präsentieren.“ 

Er sollte sich nicht irren: Die Gäste agierten nun mutiger nach vorne und durften sich schon nach 55 Minuten mit ihrer einzigen Chance über den schmeichelhaften Ausgleich durch Kris Fillinger freuen. Die Wiedenbrücker übernahmen aber dann wieder das Kommando. Nachdem der blank stehende Hendrik Lohmar das 2:1 verpasst hatte – Keeper Kevin Birk rettete per Fußabwehr –, gelang Niklas Szeleschus nach Freistoß von Lohmar per Kopfball der so wichtige zweite Treffer (69.). 

Das Tor fiel bei gerade eingetretener Überzahl der Hausherren: Den Freistoß hatte der bereits mit Gelb verwarnte Enzo Wirtz verursacht, daraufhin folgte natürlich Gelb-Rot. In der Nachspielzeit sahen die nur knapp 400 Besucher auch noch das 3:1 via Konter: Manfredas Ruzgis machte den Deckel für den SC Wiedenbrück drauf.

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