RSG Marburg St. Vit springt mit Teamgeist zum Cup-Sieg


Die Entscheidung im Mense-Cup ist gefallen. Bei den Springreitern gewann die RSG Marburg St. Vit, in der Dressur der RV Rietberg-Druffel.

Die Spring-Sieger: Für Marburg-St. Vit ritten im Finale des Mense-Cups Ina-Marie Setzer (v. l.), Kira Keller, Lena Fortkord, Ann-Katrin Rosalewski, Kristin Jaschke und Vivien Schauren. Foto: Schumacher

Kreis Gütersloh (msc) - Die Reitsportgemeinschaft Marburg-St. Vit hat zum ersten Mal den Mense-Cup der Springreiter gewonnen. In der Reithalle in Rietberg-Varensell gewann das Team aus Rheda-Wiedenbrück vor rund 800 Zuschauern das Finale und mit 100 Punkten die Gesamtwertung nach sechs Springen in diesem Jahr. Die beste Dressurmannschaft der Saison stellte der RV Rietberg-Druffel.

 „Der Teamgeist hat uns zum Erfolg geführt. Unsere Reiter verlieren und gewinnen zusammen. Mit einem sehr hohen organisatorischen Aufwand belohnten wir uns am Ende mit dem Gesamtsieg“, resümierte Henner Westergerling, Vereinsvorsitzender der siegreichen Mannschaft. 

Training zahlt sich für RV Rietberg-Druffel aus  

Im Finale waren im ersten Umlauf acht Mannschaften in den Leistungsklassen E, A und L mit sechs Reitern gestartet. Im zweiten Umlauf startete nur noch ein Starter pro Klasse. Die Finalprüfung gewannen die Marburger mit nur vier Fehlern. Vivien Schauren hatte sich am letzten Hindernis einen Abwurf erlaubt. 

Clarholz wurden Zweiter (8 Fehler) und gewann am Ende mit 87,5 Punkten „Bronze“ hinter Herzebrock-Rheda (96,5). Vierter wurde Avenwedde (73,5) vor Rietberg (67,5). 

Die Gesamtwertung in der Dressur gaben die Gastgeber vom RV Rietberg-Druffel nicht mehr aus den Händen. Die vier Frackreiter der Klasse A gewannen die Finalprüfung und hatten am Ende stolze 102 Punkte auf dem Konto. „Wir waren seit dem Ende der Sommerferien im Training“, hatte sich für Karen Beulig der hohe Trainingsaufwand ausgezahlt. 

Ehrung für Werner Knöbel

Zu der Filmmusik vom Piratenfilm „Fluch der Karibik“ wurden die Rietberger von Lara Nehring im Viereck vorgestellt. Zweiter in der Gesamtwertung blieb Herzebrock-Rheda (86,5) vor Clarholz-Lette (79,5) und Isselhorst-Holtkamp (70,5). 

Kreisreitervorsitzender Werner Knöbel, seit 30 Jahren Vorsitzender des Verbandes, hatte kürzlich seinen 80. Geburtstag gefeiert. Die Vereine aus dem Kreisgebiet sorgten für eine große Überraschung am Sonntag und schickten ihre Standarten mit Abordnungen. Werner Knöbel und seine Frau Agnes wurden mit einer Kutsche in die Reithalle gefahren und die stellvertretende Landrätin Dr. Christine Disselkamp übermittelte die Grußworte des Kreises Gütersloh. 

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