SC Verl setzt auf Spielkontrolle und Effektivität



Fußball-Drittligist SC Verl ist am Sonntag im Heimspiel in Lotte gegen den ehemaligen Erstligisten 1. FC Kaiserslautern gefordert.

Ein Wiedersehen gibt es am Sonntag für Frederik Lach (l.) und den SC Verl mit dem 1. FC Kaiserslautern. Foto: Dünhölter

Verl (de) - Das Auswärts-Heimspiel von Fußball-Drittligist SC Verl am Sonntag in Lotte gegen den ehemaligen Erstligisten 1. FC Kaiserslautern könnte sich stimmungstechnisch tatsächlich zu einer Auswärtspartie für den Sportclub entwickeln. Immerhin haben die „Roten Teufel“ im Vorfeld (Stand Freitagmittag) rund 500 Karten an ihre mitreisenden Fans verkauft.

 Da dürfte Verl über jeden eigenen Zuschauer froh sein, der die Mannschaft von Trainer Guerino Capretti anfeuert. Anstoß im Stadion am Autobahnkreuz ist um 14 Uhr. 

„In der jetzigen Phase ist Kaiserslautern nur schwer einzuschätzen“, sagt Guerino Capretti mit Blick auf die jüngsten Auftritte der Elf von Marco Antwerpen. Gerade auf gegnerischen Plätzen läuft es bei weitem noch nicht rund für Kaiserslautern. Sämtliche vier bisherigen Auftritte gingen verloren, dabei erzielte der FCK keinen eigenen Treffer. Allerdings bewies der vierfache deutsche Meister am vergangenen Spieltag daheim enorme Moral, trotzte in doppelter Unterzahl Waldhof Mannheim ein 0:0 ab. 

„Das wird bestimmt ein hitziges Spiel“, ist Verls Trainer deshalb überzeugt. „Lautstärke, Präsenz und Zweikämpfe“ erwartet Capretti vom Gegner und setzt darauf, dass sein Team dagegenhält. „Wir müssen am Sonntag weniger auf Kaiserslautern, als vielmehr auf uns schauen“, stand bei den Verlern in den jüngsten Trainingseinheiten unter anderem die in der Schlussphase beim 3:1-Sieg über Zwickau vermisste Spielkontrolle sowie das kompakte Verhalten bei Ballverlusten auf dem Programm. Capretti: „In solchen Momenten müssen wir sofort wieder Zugriff aufs Spiel bekommen.“ Verzichten muss der Sportclub nur auf Daniel Mikic, Cyrill Akono und Barne Pernot. 

Als positiv stellt der Fußballlehrer die Effizienz seines Teams am vergangenen Spieltag heraus. „Wie oft habe ich bemängelt, dass wir zu viele Torchancen ausgelassen haben. Gegen Zwickau haben wir eine tolle Effektivität gezeigt“, wünscht sich Verls Trainer für die Partie am Sonntag einen ähnlich überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft.

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