SC Wiedenbrück: Auf Schalke zurück zur Tagesordnung



Für den SC Wiedenbrück endet die Regionalliga-Saison mit der Partie beim FC Schalke 04 II. Das Hinspiel war hinreißend schön.

Auf Schalke gesetzt: Wiedenbrücks Nummer zwei Luca Beermann. Foto: Rollié

Rheda-Wiedenbrück (rol) - Das Hinspiel gegen den FC Schalke 04 II war wohl das Spektakulärste, was die Regionalliga-Saison Fußball-Wiedenbrück beschert hat. „So emotional dürfte es heute nicht werden“, orakelt Daniel Brinkmann vor dem auf auf Freitag, 13. Mai, vorverlegten Rückspiel (19 Uhr) im Parkstadion.

Im Hinspiel Hitchcock-Schlussphase

Zur Erinnerung. Am 4. Dezember trennten sich die Teams 2:2. Schalke hatte an der Rietberger Straße bis zur 94. Minute mit 2:0 geführt. Dann traf Hendrik Lohmar mit einem Strafstoß zum Anschluss, ehe Lukas Demming in der 96. Minute nach seinem Kopfball zum 2:2 in einem Knäuel jubelnder Mitspieler verschwand. Ein irres Spiel. 

Nun ist aber die Luft raus. Der SC Wiedenbrück bleibt in jedem Fall Tabellenachter, Schalkes Jungknappen haben bereits vor dem letzten Saisonspiel jegliche Abstiegsgefahr gebannt, könnten aber immerhin noch von Rang elf auf neun klettern. 

Reicht die Motivation?

„Es wird schon schwer, nach dem Highlight-Spiel gegen Preußen Münster die Motivation nochmals hochzufahren“, gibt Daniel Brinkmann zu. Er und seine Trainerkollegen haben mit ihren Jungs sogar schon bisschen Saisonabschlussparty gefeiert. Während des Kurztrips nach Mallorca bekamen die Spieler am Wochenende auch mal die lange Leine, bevor am Mittwoch wieder Training angesagt war. 

„Es wäre schon schön, wenn wir jetzt noch ein oder drei Punkte holen würden“, macht Brinkmann hinsichtlich der Zielsetzung keine Kompromisse. Klar ist, dass er kräftig rotieren lassen wird. Ersatztorhüter Luca Beermann wird in jedem Fall spielen. 

Schaufenster-Spiel für Abwanderungswillige

Abwandernde Aktive dürfen sich laut Trainerauskunft „ins Schaufenster stellen“. Zwei Positionen im Kader sind auf jeden Fall neu zu besetzen. Oliver Zech hat bekanntlich gegen Münster die Ampelkarte gesehen. Rotsünder Niklas Szeleschus ist noch für zwei Pflichtspiele gesperrt.

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