SC Wiedenbrück stolpert im Pokal über Westfalia Rhynern



Für den SC Wiedenbrück endete das Pokalspiel in Rhynern alles andere als wunschgemäß. Trainer Daniel Brinkmann war „extrem verärgert“.   

Ausgerutscht: Said Harouz kam nach der Pause für Wiedenbrück ins Spiel. Die Niederlage konnte aber auch er nicht abwenden. Foto: Dünhölter

Rheda-Wiedenbrück (rol) - Fußball-Regionalligist SC Wiedenbrück ist in der zweiten Runde des Westfalenpokals gescheitert. Am Mittwochabend verloren die Emsstädter überraschend mit 0:1 (0:0) bei Westfalia Rhynern. 

Trainer nur äußerlich gefasst

SCW-Trainer Daniel Brinkmann wirkte äußerlich gefasst, dennoch war seine Verärgerung angesichts des schwachen Auftritts seiner Elf am Papenloh deutlich spürbar. Das Tor des Tages für den Oberligisten erzielte Eduard Probst in der 75. Minute. Jener Probst, vor dem Brinkmann im Vorfeld der Partie ausdrücklich gewarnt hatte. Der Wiedenbrücker Verantwortliche lobte mit Blick auf sein Team einzig Luca Beermann, der anstelle des etatmäßigen Keepers Marcel Hölscher zwischen den Pfosten stand. „Er hat super gehalten. Ohne ihn hätte es schon zur Pause 2:0 für Rhynern gestanden“, sagte Brinkmann beim Gedanken an die unzulänglichen 90 Minuten seiner Mannschaft am Papenloh. 

Spielbestimmend, aber ungeordnet und zu harmlos 

„Wir waren schon spielbestimmend, haben aber kaum Chancen herausgespielt“, ärgerte sich Brinkmann. Häufig habe sich seine Mannschaft auf das Zufallsprinzip verlassen. Auf der Gegenseite machte es Rhynern besser und verlegte sich auf gefährliche Konter. „Für die war es das Spiel des Jahres“, nannte der Trainer der Gäste einen wohl mitentscheidenden Grund für die Schlappe des Viertligisten.

 Brinkmann hatte im Vergleich zum Punktspiel gegen Mönchengladbachs U23 die Anfangsformation gleich auf acht Positionen verändert. Daran wollte der Trainer die Niederlage aber nicht festmachen. „Wir haben auch in der Breite einen sehr guten Kader“, stellte er klar. Im Verlauf des zweiten Abschnitts versuchte er, neue Impulse zu setzen und wechselte mit Niklas Szeleschus, Hendrik Lohmar und Said Harouz häufig gesetzte Spieler ein. Das Pokalaus konnte der SCW aber nicht mehr abwenden. 

SC Wiedenbrück: Beermann – Hüsing, Zech, Geller, Latkowski – Demming, Aciz (58. Szeleschus), Brosowski (73. Meier) – Touray (58. Lohmar), Ruzgis, Osawe (58. Harouz) 

Tor: 1:0 (75.) Probst

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