SCW: Erst die Spielverderber, nun die Spielfreudigen 



Jüngst hatte Fußball-Regionalligist SC Wiedenbrück echte Spaßbremsen zu Gast. Am Dienstagabend stellt sich ein attraktiverer Gegner vor.

Fabian Brosowski (r.) erwartet mit der U23 des 1. FC Köln einen Gegner, der zu den stärksten Teams der Regionalliga zählt. Foto: Rollié

Rheda-Wiedenbrück (rol) - Das Duell mit den Spielverderbern aus Wegberg-Beeck ist erledigt. Nun (28. September, 19.30 Uhr) trifft Fußball-Regionalligist SC Wiedenbrück in einer Nachholpartie daheim auf die U23 des 1. FC Köln. Eine Partie, die mit großer Wahrscheinlichkeit attraktiver wird als das 1:1 vom Samstag. 

„Sicherlich mehr schöne Torraumszenen“

„Es wird sicherlich mehr schöne Torraumszenen geben“, ist Daniel Brinkmann überzeugt. Der Trainer des SCW hält die junge Geißbock-Elf für eine der stärksten Mannschaften der vierten Liga. Der Tabellensechste verfügt über den stärksten Sturm der Staffel West. Gleich 22 Mal haben die Kölner in bislang acht Spielen getroffen. Mittelstürmer Florian Dietz hat es gleich neunmal klingen lassen. Marvin Obuz, sein Mitstreiter auf der linken Außenbahn steuerte fünf Tore bei. 

Offensive Geißböcke bieten Räume an

„Wir werden deutlich mehr unter Druck geraten“, betont Daniel Brinkmann. „Das öffnet aber natürlich auch Räume.“ In welcher Weise das Trainerteam darauf reagieren wird, wollte er nicht verraten. Denkbar ist einer Fünferkette in hinterster Linie, um die stürmischen Rheinländer Rheinländer besser stoppen zu können. Oder ein defensiver ausgerichtetes Mittelfeld mit Lukas Demming von Beginn an? Die Antworten darauf gibt es heute Abend im Jahnstadion. Fehlen werden dem SCW der verletzte Linksverteidiger Beytullah Özer sowie der offensive Außen Niklas Szeleschus.

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