Victoria Clarholz freut sich auf SG Wattenscheid



Nicht jeden Tag schaut ein ehemaliger Fußball-Bundesligist vorbei. Für Victoria Clarholz ist es am Sonntag das erste Mal.

Die Clarholzer Marlon Herzog und Serdar Tundar (in den weißen Trikots v. l.) erwarten mit Clarholz den ehemaligen Bundesligisten SG Wattenscheid. Foto: Rollié

Herzebrock-Clarholz (rol) - „Die bringen viele Fans mit, und es ist ein Verein mit viel Tradition. Aber das muss uns während der 90 Minuten relativ egal sein“, erklärt Clarholz’ Trainer Christopher Hankemeier vor dem Fußball-Schmankerl gegen die SG Wattenscheid, die sich am (Sonntag, 17. Oktober, 15 Uhr) im Holzhofstadion vorstellt.

Fans aus der Region für Clarholz gewinnen

Dass das Kräftemessen mit dem ehemaligen Bundesligisten keine Spaßveranstaltung wird, versteht sich selbst, zumal die Victoria in der laufenden Saison nur zweimal gepunktet hat und als Drittletzter Nachholholbedarf hat. Außerdem möchte Clarholz nicht die Gelegenheit verstreichen lassen, weitere Fans aus der Region zum Wiederkommen zu bewegen. 

Im Duell mit den Kickern aus der Lohrheide gibt es für die Hausherren durchaus Ansatzpunkte. Beispielsweise scheint der Tabellendritte in der Defensive nicht ganz sattelfest zu sein. Aus dem Kreis der drei Spitzenmannschaften haben die Wattenscheider die meisten Gegentreffer – neun an der Zahl. Sein Team müsse „zielstrebiger und entschlussfreudiger“ vor dem gegnerischen Tor sein als zuletzt, betont Christopher Hankemeier. Entweder zögerten seine Spieler, oder sie suchten zu schnell den Abschluss. „Das ist auch eine Sache des Selbstbewusstseins, das muss man sich erarbeiten“, kennt der Clarholzer Verantwortliche einen Ausweg aus diesem Dilemma.

Motivation kein Problem

Über personelle Probleme möchte Hankemeier nicht sprechen. Dann lässt er sich doch entlocken, dass all seine Jungs zur Verfügung stehen – mit Ausnahme von Carsten Strickmann. Aber ganz gleich, wer am Sonntag für die Platzherren auflaufen wird – alle dürften angesichts des Gegners hochmotiviert sein.

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