Wiedenbrücks Trainer beherzigt das Rotationsprinzip



Im Westfalenpokal winken dem SC Wiedenbrück Duelle mit Verl oder Preußen Münster. Vorerst gilt das Augenmerk aber einem frechen Außenseiter.

Jan Lukas Liehr (r.) ist in dieser Saison häufig von Beginn an für den SC Wiedenbrück aufgelaufen. Vielleicht erhält er in Rhynern die Chance durchzupusten. Foto: Rollié

Rheda-Wiedenbrück (rol) -  Wer aus dem Spielerkreis des SC Wiedenbrück bereits von späteren Westfalenpokal-Hits gegen den SC Verl oder Preußen Münster träumt, bekommt von Trainer Daniel Brinkmann was auf die Finger. Schließlich gilt es zunächst, am Mittwoch (22. September, 19.30 Uhr) in der zweiten Runde bei Westfalia Rhynern zu bestehen. 

Rhynerns Offensive im Auge behalten

„Wir sind natürlich der Favorit, müssen in Rhynern aber 100 Prozent abliefern“, beschreibt Brinkmann die Ausgangslage vor der Begegnung beim Oberliga-Neunten. Wie immer hat der SCW-Trainerstab seine Hausaufgaben erledigt und den Gegner auf Stärken und Schwächen abgeklopft. Was den Verantwortlichen ins Auge gefallen ist, ist die beachtliche Offensive der Hausherren vom Papenloh. 

Wie zum Beweis hat Rhynern am Wochenende den Tabellendritten Eintracht Rheine mit einer 0:3-Niederlage auf die Heimreise geschickt. Zehner Hakan Sezer erzielte dabei seine Saisontreffer sieben und acht für die Westfalia. Er führt seither die Oberliga-Torjägerliste an. Sezers Mitstreiter Gianluca Di Vinti wird vor allem die Außenverteidiger des SCW beschäftigen. In der Abwehrmitte dürfen Wiedenbrücks Manndecker den gefährlichen Angreifer Eduard Probst nicht aus den Augen lassen. 

Erste von vier Partien in zehn Tagen

Trotz alledem sind die Hausherren natürlich Außenseiter. Daniel Brinkmann will die Gelegenheit nutzen und seine Formation auf einigen Positionen verändern. „Das hat gar nichts mit Rhynern zu tun, sondern mit Belastungssteuerung“, sagt er. „Uns stehen schließlich vier Spiele in zehn Tagen bevor.“ Am Samstag, 25. September, geht es bereits weiter mit dem Heimauftritt gegen Wegberg-Beeck, Dienstag darauf holt der SCW das Spiel gegen den 1. FC Köln II nach. Wiederum nur drei Tage darauf geht es zum Auswärtsspiel in Rödinghausen. Ein strammes Programm für den Regionalliga-Sechsten. 

Die Rotation ist für die Emsstädter übrigens unproblematisch. Alle Spieler des Kaders sind fit und einsatzbereit.

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