Zehn Podestplätze für Tischtennistalente des Kreises


Viele Jahre lang war der Tischtennis-Nachwuchs im Raum Gütersloh bemerkenswert erfolgreich. Das hat sich teilweise geändert.

In der Altersklasse J 18 überzeugten (v. l.) der Vizemeister Timo Wagner, der neue Bezirksmeister Luc Lange und die gemeinsamen Dritteplatzierten Diego Dyck und Levi Jaekel. Foto: Linnemannstöns

Kreis Gütersloh (kl) - Im Verlauf der Tischtennis-Bezirksmeisterschaften im Nachwuchsbereich konnten die heimischen Talente nicht ganz an die großen Erfolge des Jahres 2019 anknüpfen, kletterten aber dennoch zehnmal aufs Treppchen. Obendrein gelangen ihnen weitere beachtliche Platzierungen.

Weiblicher Nachwuchs bereitet Sorgen

Allerdings ist der weibliche Nachwuchs nach wie vor weit von der Bezirksspitze entfernt. In der Altersklasse J 18 war der hiesige Tischtennis-Kreis noch mit sechs Spielern im Achtelfinale vertreten, von denen schlißelich fünf Aktive ins Viertelfinale einzogen. Leider schied dort der Mitfavorit Thibaud Arends (DJK Avenwedde) gegen Timo Wagner (Tus Bad Driburg) aus.

Mit den beiden Avenweddern Luc Lange und Diego Dyck drangen zwei Spieler ins Halbfinale vor. In der Vorschlussrunde musste sich Diego Dyck zwar ebenfalls Timo Wagner geschlagen geben, dafür erreichte aber Luc Lange durch einen glatten 3:0-Erfolg gegen Levi Jaekel (TSV Hahlen) das Finale. Im Endspiel trumpfte Luc Lange ganz groß auf und schlug Timo Wagner mit 11:7, 11:9 und 17:15.

Tino Steinbrink und Marcel Bienek erst im Finale gestoppt

Im Doppel erreichten alle vier heimischen Kombinationen das Viertelfinale. Für eine riesige Überraschung sorgten anschließend die Avenwedder Tino Steinbrink und Marcel Bienek, die sich aufgrund souveräner Siege zunächst im Viertelfinale und danach auch im Halbfinale das Endspielticket buchten. Im Finale unterlagen sie nach harter Gegenwehr gegen Johannes Michael Damm/Kevi Jaekel (TSV Hahlen) mit 4:11, 12:10, 9:11, 11:5 und 8:11, während sich Luc Lange/Diego Dyck den dritten Rang sicherten.

Auch in der Altersklasse J 15 erreichten aus dem heimischen Tischtennis-Kreis sechs Spieler das Achtelfinale. Hier mussten anfangs nur Philipp Poppenborg (TV Langenberg) und Kevin Piecha (DJK Avenwedde) ihren Gegnern gratulieren. Im Viertelfinale behielt Felix Langanki (TV Langenberg) gegen Jan Piecha (DJK Avenwedde) die Oberhand.

Jan Merta erleidet unglückliche Niederlage

Sein Langenberger Vereinskamerad Jan Merta zog indes äußerst unglücklich in der Verlängerung des Entscheidungssatzes den Kürzeren. Langanki musste im Halbfinale die Überlegenheit des späteren Bezirksmeisters Leon Hanewinkel (FC Bühne) anerkennen. Der Langenberg war weitgehend chancenlos und unterlag 1:3.

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