Kreispokal: Zwei Teams und 300 Zuschauer zufrieden



Favorit FC Gütersloh hat sich in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals mit 3:0 beim SV Avenwedde durchgesetzt.

Torschütze Matthias Haeder (l). und der FC Gütersloh versprühten Spielfreude. Aber auch die Avenwedder um Kapitän Thomas Schreiber trugen ihren Teil zu einem guten Pokalspiel bei.

Gütersloh (zog) - Ein gut anzuschauender Appetithappen auf die in zehn Tagen beginnende Saison war das Erstrundenspiel im Fußball-Kreispokal zwischen Bezirksligist SV Avenwedde und dem Oberligateam des FC Gütersloh. Der FCG setzte sich mit 3:0 durch.

Gut 300 Zuschauer hatten auch mit Maske ihren Spaß, weil beide Teams Spaß auf dem Rasen hatten. Mit einem standesgemäßen 3:0 (2:0) setzte sich die Mannschaft von Julian Hesse durch und tritt am kommenden Mittwoch in Runde 2 bei A-Ligist SV Spexard an.

Vom Anpfiff des nur in einer strittigen Elfmeterszene geforderten Schiedsrichter Kevin Langenstroer an wollten die Gäste den Unterschied von drei Spielklassen auf den Rasen bringen. Mit Tempo, präzisen Pässen und hoher Laufbereitschaft spielte sich der FCG Chancen heraus. Allein mit der Verwertung haperte es. 

Kirschbaum sieht Rot

So scheiterte Matthias Haeder in der 5. und 9. Minute am sehr stark parierenden ehemaligen FCG-Keeper Hendrik Müller. In der 22. Minute traf der spielfreudige ehemalige Verler zum 0:1, per Abstauber legte Markus Baum kurz vor der Pause nach, während die Avenwedder immerhin eine Chance durch den Ex-Gütersloher Nico Schürmann (26., Kopfball) notierten. 

Die rote Karte in Minute 53 („Sehr streng ausgelegt. Man kann ihn geben, aber die Partie war sehr fair“, so SVA-Trainer Jakob Bulut) für Avenweddes Jannis Kirschbaum brachte eher den FC Gütersloh aus dem Konzept. „Da mussten wir erst wieder unsere Ordnung finden“, sagte FCG-Co-Trainer Alexander Schiller. 

Der FCG hatte nicht mehr ganz so viel Zug zum Tor, auch weil die Avenwedder gut verteidigten und in der 56. Minute zum Jubel ansetzten, als Nico Schürmann den Ball unters Lattenkreuz, aber eben nicht ins Netz hämmerte. „Man hat gesehen, wo wir hinwollen, die Neuzugänge haben es richtig gut gemacht. Das war eine Riesen-Entwicklung. Aber auch Avenwedde hat eine gute Mannschaft“, fasste Schiller den Sieg zusammen, den Baum per Kopfball nach Ecke perfekt machte.

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