238 Kilometer auch bei Regen, Hagel und Schnee


Der Wettergott war gnädig mit den Teilnehmern des 40. Ötztaler Radmarathon. 15 Warendorfer des Jericho-Racing-Teams waren dabei.

Bereits um 6.30 Uhr in Frühe ging es für 15 Warendorfer an den Start für den Ötztaler Radmarathon über 238 Kilometer. Foto: privat

Warendorf (gl) -  Das prognostizierte schlechte Wetter blieb teils aus und so starteten in Sölden um 6.30 Uhr 2751 Fahrer bei fünf Grad Celsius auf die 238 Kilometer. Die Route führte über die vier Pässe Kühtai, Brenner und Jaufen-Pass sowie das Timmelsjoch über 5500 Höhenmeter. Ursprünglich waren 4023 Radsportler aus 32 Nationen angemeldet, doch durch die miserable Wetter-Prognose mit möglichem Schneefall zogen viele das warme Zuhause vor. 

Felssturz verlängert Strecke

Durch einen Felssturz eine Woche vor dem Rennen führte die Route erstmals nach Oetz über das Haiminger Sattele nach Ochsengarten. Durch diese Änderung verlängerte sich die Gesamtstrecke um zehn Kilometer und 250 Höhenmetern. Anschließend wurde der Brenner (777 Höhenmeter), und der Jaufenpass (1150) überquert, bis zum Finale das Timmelsjoch ab St. Leonard mit 1790 Höhenmeter auf 29 Kilometern wartete. 

Erst auf dem Weg zum Timmelsjoch zog eine Schlechtwetterfront auf. Die Warendorfer Radsportler wurden von starkem Regen, Hagel- und Schneefall ins Ziel nach Sölden begleitet. Als erster Warendorfer kam Marco Renkert nach zehn Stunden und 42 Minuten ins Ziel, gefolgt von Max Anders (11:07), Dirk Knappheide (11:37), Heinz Tünte (11:42), Steffi Schmiehusen (11:44), André Scheffbusch (11:44), Oliver Wohlgemuth (11:45), Markus Marienfeld (12:18) Tobias Reckermann (12:28) und Klaus Dellori (13:03).

Wilhelmi stürzt auf Abfahrt

Wegen der verlängerten Strecken mussten Jörg Erke, Anne Lischka und Gerd Tünte das Rennen an der Kontrollstelle „Jaufenpass“ aufgrund der strengen Zeitvorgaben nach 165 Kilometern und 3708 Höhenmetern das Rennen abbrechen. Das galt auch für Jens Schürmann. Auf der Abfahrt nach Oetz stürzte Hans-Jürgen Wilhelmy aufgrund eines Bremsfehlers eines Teilnehmers und musste dort direkt vor Ort aussteigen.

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