Anpfiff für Jürgen Kieslich beim TuS Wadersloh


Beim TuS Wadersloh ist am Freitag eine Ära beendet worden: Mit Hans-Günther Scholz ist der langjährige Vorsitzende des Vereins zurückgetreten.

Zeitenwende beim TuS Wadersloh: Die ehemalige Chefetage des Clubs mit Rudolf Luster-Haggeney (v. l.), Wilfried Müller und dem langjährigen Vorsitzenden Hans-Günther Scholz wurde durch Bürgermeister Christian Thegelkamp verabschiedet. Foto: Langen

Wadersloh (dal) - Eine Schiedsrichterpfeife spielte auf der Jahreshauptversammlung des TuS Wadersloh am Freitagabend eine besondere Rolle. Mit einem schrillen Pfiff beendete Hans-Günther Scholz damit nichts Geringeres als eine Ära.

Das Urgestein des TuS Wadersloh legte wie bereits im Vorfeld angekündigt gemeinsam mit seinem Stellvertreter Rudolf Luster-Haggeney nach 25 Jahren sein Amt als Vorsitzender des Turn- und Spielvereins nieder. Vor seinem Abtritt übergab er die Pfeife an seinen Nachfolger Jürgen Kieslich, der zuvor mit überwältigender Mehrheit gewählt worden war.

Für die Zukunft gerüstet

Zuvor verlebten die Anwesenden in der Mensa der Sekundarschule eine interessante und zu Ehren der scheidenden Vorstandsmitglieder mit mehr als 100 Teilnehmern auch gut besuchte Veranstaltung. Dem neuen geschäftsführenden Vorstand gehören neben Jürgen Kieslich noch Wilfried Müller und Klärchen Fleiter als stellvertretende Vorsitzende, Detlef Berndt als Geschäftsführer und Adam Wysocki als Schatzmeister an.

Am Ende waren sich die Vereinsmitglieder einig: Das Vereinsleben in ihrem TuS Wadersloh hat nach den Entbehrungen der Coronazeit wieder richtig Fahrt aufgenommen – der Verein ist gut für die Zukunft gerüstet.

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