ASG bietet tolle „Light-Version“ des Lenfert-Pokals


Sich trotz Einschränkungen nicht beeindrucken lassen: Die Ahlener SG überzeugt mit einem klasse Konzept der Traditions-Veranstaltung.

Klare Verbesserung in der Leistungsmannschaft: Nele Schneider absolvierte die 50 m Freistil in 00:30,29 Minuten.

Ahlen (at). An zuckerfreien Limonaden scheiden sich die Geister. Für die einen kommen sie nicht an ihr zuckerhaltiges Vorbild heran, für die anderen bedeuten sie eine gesunde Genussalternative. Bei der diesjährigen „Light-Version“ des Heinz-Lenfert-Pokals waren sich jedoch alle einig: Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Auflagen war der Wettkampf der Ahlener Sportgemeinschaft ein Erfolg.

 „Im Sommer gab es zwar den ein oder anderen Wettkampf im Freien, aber in der Halle sind wir einer der ersten und einzigen der Region. So hatten wir nach Monaten der Abstinenz eine gelungene Veranstaltung mit zufriedenen Trainern und Aktiven in allen Vereinen“, stellte Organisator Patrick Beyer heraus.

Besucher von Organisation begeistert

Die pandemiebedingten Auflagen galt es, bei der 36. Auflage des Wettkampfs erneut zu erfüllen, dank der Erfahrungen aus dem Vorjahr war dies für das Veranstalterteam kein großes Problem. Konzepte wie das Einbahnstraßensystem, markierte Plätze für die Vereine auf der Tribüne und die Call-Area entzerrten das Geschehen und sorgten für einen sicheren Ablauf des Wettkampfs.

Dass die Organisation überzeugte, zeigt auch die erneute Teilnahme des TV Wetzlar. Durch die Wettkampfdürre waren die Hessener im Vorjahr auf den Heinz-Lenfert-Pokal aufmerksam geworden und nahmen in diesem Jahr gar als meldestärkster Verein teil. „Das ist vielleicht ein kleiner positiver Nebeneffekt von Corona. Im letzten Jahr ist die Kommunikation mit Wetzlar entstanden und wir freuen uns, dass sie dieses mal wieder dabei sind“, so Beyer. Eine noch weitere Anfahrt von über 350 Kilometern nahm zudem Silke Amelsberg (Jahrgang 2005) vom Heidmühler FC aus Schleswig-Holstein auf sich, die über 50 und 100 m Freistil sowie 50 und 100 m Schmetterling an den Start ging.

Deutliche Steigerungen nach der Pause

  Bei der Ahlener SG herrschte auch ob der sportlichen Leistungen Zufriedenheit. Viele Schwimmer zeigten sich bei ihrem ersten Wettkampf seit langem verbessert. Jonas Leifeld, Trainer der Leistungsmannschaft (WK 1), hob Chantal Kuchta, Malte Wulf und Nele Schneider hervor. Kuchta (2008) überzeugte über 100 m Freistil in 01:12,70 Minuten, Wulf (2008) mit 01:05,29 Minuten über die gleiche Distanz und Schneider (2003) mit 00:30,29 Minuten über 50 m Freistil.

 Vereinsrekordhalter Leifeld ging derweil über 50 und 100 m Schmetterling selbst an den Start. Auf der kürzeren Strecke erwehrte er sich mit 00:27,25 Minuten unter anderem auch der Herausforderung seines Schützlings Maximilian Hallermann (2002, 00:28,07 Minuten).

Was würde Michael Jordan sagen?

In der Aufbaumannschaft (WK2) hagelte es ebenfalls persönliche Steigerungen, wobei Alexander Bulatovic (2006) mit 01:08,49 Minuten über 100 m Freistil und Leon Zahn (2007) mit 01:25,66 über 100 m Brust hervorragende Leistungen zeigten.

So wurde der 36. Heinz-Lenfert-Pokal dem Motto Michael Jordans gerecht, unter das ihn seine Organisatoren gestellt hatten: „Manche Menschen wollen, dass es passiert. Manche wünschen sich, dass es passiert. Andere sorgen dafür, dass es passiert.“ Während „andere“ in diesem Fall für die Veranstalter und Sportler steht, bedeutet „es“ beim Lenfert-Pokal gute sportliche Leistungen und ein tolles Event.

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