BW Beelens Audienz für „Fußballgott“ Mehmet Kara



Dass die Blau-Weißen im Neumühlenstadion gegen Kamen ein echtes Spitzenspiel austragen würden, hätte Trainer Stefan Bruns nicht gedacht.

Auf Beelens Torhüter Tobias Wiese könnte am Sonntag im Heimspiel gegen den favorisierten VfL Kamen eine Menge Arbeit zukommen. Foto: Wegener

Beelen (C.H.) - Wenn der ungeschlagene Bezirksliga-Zweite gegen den knapp dahinter rangierenden Vierten kickt, dann ist das ein Spitzenspiel. Selbst dann, wenn die Ausgangspositionen völlig unterschiedlich sind. So auch am Sonntag, 25. September, ab 15 Uhr, wenn BW Beelen den VfL Kamen im Neumühlenstadion empfängt. 

Geballte Erfahrung bei den Gästen

Im Gegensatz zu den Gästen, die laut Beelens Trainer Stefan Bruns über Spieler mit zusammengerechnet 130 Drittliga-Partien, 300 Regionalligaspielen und fast 1000 Einsätzen in der Oberliga nur so vor Erfahrung und Qualität strotzen, bringen es die Akteure der Blau-Weißen in dieser Saison auf ihre ersten Bezirksliga-Minuten. Wer da Außenseiter und wer Favorit ist, ist logisch. 

„Wir haben zwar 14 Punkte, aber man darf nicht vergessen, dass wir auch noch nicht gegen die Topteams gespielt haben“, sagt Bruns, der seine Mannschaft in der Außenseiterrolle sieht. Ein Grund, ganz kleine Brötchen zu backen, ist das für ihn allerdings nicht. 

Spieler sollen Spitzenspiel genießen

„So ein Spitzenspiel nehmen wir gerne mit. Wer weiß denn, wieviele davon wir noch haben werden. Wir wollen auf jeden Fall nicht verlieren“, so Bruns weiter. Genießen ist also für die Beelener angesagt. 

Der bekannteste Name bei den Kamenern ist sicherlich Mehmet Kara, in Münster auch „Fußballgott“ genannt, der für Paderborn 31 Zweitliga- und für Preußen 132 Drittliga-Partien absolvierte. Aber nicht nur ihn gilt es für die Blau-Weißen, die berufsbedingt auf Tom Hofene verzichten müssen, am Sonntag zu stoppen.

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