Citylauf Oelde mit Titelverteidigern und Atmosphäre



Der Citylauf Oelde hat am Samstag eine gelungene Rückkehr gefeiert. Und das lag nicht nur am Eliterennen mit zwei Titelverteidigern.

Ab gehts! Startschuss des Eliterennens beim Citylauf Oelde am Samstag. Foto: Hoheisel

Oelde (hoh) - „Yes, i am really happy“, sagte Assefa Tigist nach ihrem Start-Ziel-Sieg beim Eliterennen des 23. Internationalen InSiTech-Citylaufs des LV Oelde. Übersetzt also: „Ich bin wirklich glücklich!“ Und das durfte die Äthiopierin auch sein. Nachdem sie bereits vor drei Jahren in Oeldes guter Stube triumphiert und mit 31:45 Minuten auch ihre persönliche Bestzeit aufgestellt hatte, verteidigte sie am Samstag ihren Titel.

Zwischendurch sah es sogar so aus, als könne Assefa Tigist, die mit großen Schritten der Konkurrenz davongeeilt war, den 2018 aufgestellten Streckenrekord bei den Frauen pulverisieren. Dazu reichte es schließlich zwar nicht, dennoch konnte sich ihre Zeit von 31:41 Minuten absolut sehen lassen.

Kosgei reißt die Arme hoch

Und auch in der Männer-Wertung des Elitelaufs ließ der Titelverteidiger nichts anbrennen. Der Kenianer Lawi Kosgei hatte sich auf den 14 Runden durch Oeldes Innenstadt lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Samwel Nyamai Mailu (Kenia) sowie Tempomacher Vincent Kibet (Kenia) geliefert. Doch schließlich war es Kosgei, der nach 28:40 Minuten ins Ziel einlief und die Arme hochriss.

Bester Deutscher wurde Tobias Blum auf Rang vier mit 30:07 Minuten, der zwar etwas Rückstand zum Spitzentrio hatte, dennoch einen starken Lauf ablieferte. „Ich wollte gerne eine Minute schneller laufen. Am Anfang hat es auch gepasst, aber wenn man so lange alleine läuft, verliert man halt etwas Zeit“, sagte der Athlet des LC Rehlingen. Ein Lob hatte Blum noch für die Stimmung beim Citylauf parat: „Super Atmosphäre, phänomenal. Ich komme gerne wieder!“

„Eine gute Entscheidung“

Tatsächlich hätte der Samstag aus Sicht der Ausrichter vom LV Oelde kaum besser laufen können: Tolles Wetter, starke Teilnehmerzahlen bei den Kinder- und Schülerläufen sowie der 5-Kilometer-Wertung, bei der sich auch die Unternehmen mit Teams beteiligten. Und schließlich dem Eliterennen, das erstmals vor dem Haupt-Volkslauf über zehn Kilometer stattfand.

„Das war eine tolle Entscheidung, in den Jahren vorher hatten wir beim Elitelauf deutlich weniger Publikum“, sagte Hauptorganisator Egon Jürgenschellert. In der Tat war rund um den Marktplatz noch richtig was los, als die Profis auf die Strecke gingen. Und die dankten es mit tollen Leistungen.

Lokalmatador Worm wird Zweiter

Den Hauptlauf über zehn Kilometer am Abend gewann David Schönherr aus Münster. Gefolgt von Lokalmatador Maximilian Worm im Dress des LV Oelde.

„Eigentlich war es mein Ziel, unter 34 Minuten zu bleiben. Aber ich war in der ersten Runde zu schnell, da war mir schon klar, dass es schwierig wird“, sagte Worm. Er fügte noch hinzu: „Aber die Atmosphäre war klasse.“ Und damit sprach er wohl allen Beteiligten aus der Seele.

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