Doppel-Spieltag in der 1. Bundesliga für den BBC



Zwei Auswärtsspiele stehen für die Münsterländer Rollstuhlbasketballer auf dem Programm, eines davon ist sehr wichtig.

Anna-Lena Hennig (Mitte) wird dem BBC Münsterland vorerst nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Fahrten nach Köln und Wetzlar macht die bisher auch für Warendorf agierende Spielern nicht mit. Foto: Penno

Warendorf (C.H.) - Der Auftakt in die Rückrunde der 1. Bundesliga war für die Rollstuhlbasketballer des BBC Münsterland trotz der Niederlage gegen den Titelanwärter Thuringia Bulls sehr ordentlich, ab jetzt wird es allerdings ernst und der Kampf um den Klassenerhalt geht in die finalen sieben Saisonspiele. 

Einer von Fünf muss absteigen

Und es ist im Abstiegskampf noch einmal richtig eng geworden. Nachdem Hamburg Trier besiegte, haben beide Mannschaften vier Punkte auf dem Konto, sechs Zähler weisen eben die Warendorfer und Frankfurt auf, während Köln acht Punkte gesammelte hat. Unter diesen fünf Mannschaften wird der Absteiger – es wird in dieser Saison nur einen geben – ausgemacht. 

Für die Münsterländer steht ein Doppelspieltag am Samstag, 22. Januar, ab 17 Uhr in Köln und am Sonntag ab 15 Uhr beim Spitzenreiter Lahn-Dill in Wetzlar an. Wo da die Priorität ist, liegt auf der Hand.

„In Köln gewinnen und wird sind fast durch“ 

„Wenn wir in Köln gewinnen, sind wir schon fast durch“, weiß BBC-Trainer Marcel Fedde, dass seine Schützlinge sich mit einem Sieg in eine äußerst komfortable Ausgangsposition bringen könnten. 

„Das Traumszenario wäre, am Samstag die Punkte zu holen, nach Wetzlar zu fahren, da ein Siegesbier zu trinken und dann Sonntag entspannt anzutreten.“ „Nur der Klassenerhalt“ reicht Fedde aber nicht: „Ich möchte am Ende nicht Achter werden und es knapp schaffen. Es ist auch Platz fünf möglich, das sollte auch unser Ziel sein.“ 

Elf Spieler machen die Reise mit

Elf Akteure treten die Auswärtsfahrten an. Fehlen wird krankheitsbedingt Michael Niehaus. Zudem wird Anna-Lena Hennig für den Rest der Spielzeit wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie agiert mit einem Doppel-Spielrecht für Warendorf sowie Osnabrück und will sich vorerst auf den Zweitligisten aus Niedersachsen konzentrieren.

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