HLZ-Sieben holt sich gegen Lippe II ein Erfolgserlebnis


Nach vier Niederlagen in der Pokalrunde haben die Ahlener Drittliga-Handballer gegen das Team Handball Lippe II den ersten Sieg geholt.

Dominik Spannekrebs steuerte sieben Tore zum Sieg des HLZ Ahlener SG über die Lipperländer bei. Foto: Toppmöller

Ahlen (gl). Die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG können doch noch siegen. Mit 28:27 (12:13) behielt die Mannschaft von Trainer Freddy Neuhaus gegen das Team Handball Lippe II die Oberhand. 

Ahlener zeigen anderes Gesicht

„Wir haben unser Ziel erreicht“, sagte Neuhaus nach dem Abpfiff. „Wichtig war, dass wir die zwei Punkte geholt haben. Für uns und für die Fans.“ Die HLZ-Sieben zeigte ein völlig anderes Gesicht als in den bisherigen vier Spielen der Pokalrunde, die die Ahlener allesamt verloren hatten. 

Zwar unterliefen den Gastgebern immer noch ein paar Fehler zu viel, doch im Vergleich zu den vergangenen Partien hatte die Mannschaft aus der Wersestadt ihre Fehlerquote deutlich besser im Griff.

HLZ hat Fehlerquote im Griff

 So entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine muntere Partie, bei der die Neuhaus-Sieben bis zur 11. Minute vorlegte. Da stand es 5:4. Danach waren es die Lipperländer, die mit einem, beim 10:8 (24.) auch einmal mit zwei Toren in Führung lagen. 

Doch die HLZ-Sieben überdrehte im Bemühen den Anschluss herzustellen – wie so oft in den vergangenen Spielen – nicht, sondern behielt einen kühlen Kopf und hatte kurz vor dem Pausenpfiff den 12:12-Ausgleich durch David Spiekermann wieder hergestellt. Drei Sekunden vor der Pause traf das Team Handball Lippe II dann doch noch zur 13:12-Halbzeitführung. 

Führung ist vorentscheidend

Dass die Gäste nach dem Seitenwechsel mit 15:13 (32.) und 16:14 (34.) auf zwei Tore erhöhten, ließ die Neuhaus-Sieben kalt. Beim 17:17 (37.) war sie wieder im Spiel. Bis zum 23:23 (48.) war es ein ausgeglichenes Spiel, dann setzte sich Ahlen auf 25:23 (51.) ab. 

Das war der Grundstein für den Sieg, denn bis zum Ende gaben die Gastgeber die Führung nicht mehr aus der Hand, auch wenn sie es verpassten, den Deckel schon frühzeitig drauf zu machen. 

Neuhaus nimmt Tempo heraus

Von der 54. Minute an hatte die HLZ-Sieben gleich mehrfach die Chance, auf drei Tore wegzuziehen, doch das gelang ihr nicht, deshalb blieb es bis zur Schlusssekunde spannend. Aber den Lipperländern gelang der Ausgleich nicht. 

„Wir haben das Tempo in der ersten Halbzeit herausgenommen und dadurch die zuletzt zu hohe Fehlerquote in den Griff bekommen“, analysierte Neuhaus. „Und wir haben in der zweiten Halbzeit gegen das 7:6-Überzahlspiel der Lemgoer gut verteidigt. Das war ein Faktor, der das Spiel entschieden hat

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