HLZ-Sieben ist beim Longericher SC chancenlos


Ahlener Drittliga-Handballer von Trainer Freddi Neuhaus kassieren in Köln eine empfindliche 31:39 (10:16)-Niederlage.

Spielmacher David Wiencek und seine Nebenleute hatten beim Longericher SC einen schweren Stand. Foto: Wegener

Ahlen(hh) – Mutig und zielstrebig hatten die HLZ-Handballer ihre ersten beiden Saisonspiele bestritten und mit ihrer Leistung Werbung in eigener Sache gemacht. Beim Longericher SC Köln blieb die Mannschaft von Trainer Freddi Neuhaus über die gesamten 60 Minuten hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Ahlener laufen Rückstand hinterher

Zu Beginn der Partie taten sich beide Mannschaften schwer. Erst in der dritten Spielminute fiel das erste Tor für die Gastgeber. Sie waren es auch, die die erste Halbzeit bestimmten. Longerich war unterm Strich konsequenter vor des Gegners Tor und beim Verwerten der sich bietenden Chancen. So erspielte sich der LSC über 5:2 (10.) und 11:7 (20.) eine komfortable 16:10-Halbzeitführung.

Es war nicht so, dass die HLZ-Sieben keine Möglichkeit hatte, näher heranzukommen. Beim 5:6 (13.) und 7:9 (17.) waren Chancen da, doch im Angriff hatten die Ahlener nicht ihren besten Tag erwischt. Hinzu kam ein sehr gut aufgelegter Philipp Ruch im Kölner Tor, der den Wersestädtern gleich reihenweise den Zahn zog und das Torwartduell klar für sich entschied.

Kölner bleiben dominant

Nach dem Wiederanpfiff das gleiche Bild. Die Gastgeber bestimmten das Spielgeschehen in Abwehr und Angriff. Die HLZ-Sieben war in der neuen LSC-Arena stets nur der zweite Sieger. Tiefpunkt des Spiels war – aus Ahlener Sicht – der 13:23-Rückstand in der 39. Minute. Neuhaus nahm eine Auszeit, die kurzfristig Wirkung zeigte. 

Mit einem 4:0-Lauf zum 17:23 (42.) zeigte seine Mannschaft eine Reaktion, die das Spiel jedoch nicht mehr drehen konnte. Dazu waren die Kölner einfach zu überlegen. Sie spielten ihren Streifen weiter herunter und steuerten über 28:19 (46.) und 34:25 (54.) einem ungefährdeten 39:31-Sieg entgegen.

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