HLZ ASG: Hohe Niederlage nach furiosem Start


Ahlen (hh) - Nach einem furiosen Start verloren die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG noch mit 26:33 (12:12) beim Wilhelmshavener SV.

In den ersten 20 Minuten führte David Wiencek im Angriff klug Regie. In der zweiten Hälfte gelang auch ihm nicht mehr viel. Foto: Wegener

Zu Beginn des Spiels mochten die Fans in der Wilhelmshavener Nordfrost-Arena ihren Augen nicht trauen. Nicht die routinierten Gastgeber, sondern die jungen Gäste aus dem Münsterland bestimmten das Spiel. Im Angriff zog Mittelmann David Wiencek gekonnt die Fäden, brachte seine Mitspieler immer wieder in gute Wurfpositionen und traf auch selbst dreimal. Auf der anderen Seite bissen sich die Wilhelmshavener Angreifer an einem erneut gut aufgelegten ASG-Torwart Sven Kroker die Zähne aus. So führten die Ahlener nach 20 Minuten völlig verdient mit 10:4.

WHV mit 7:0-Lauf wieder im Spiel

Doch dann kam ein Bruch ins Spiel. Ungenaue Anspiele und unkonzentrierte Würfe auf Ahlener Seite nutzten die Gastgeber, um wieder ins Spiel zu kommen. Mit einem 7:0-Lauf übernahmen sie kurz vor der Pause beim 11:10 erstmals die Führung. Mit einem 12:12-Unentschieden ging es in die Kabinen.

Kein Durchkommen mehr im Angriff

Und so wie die erste Halbzeit aufgehört hatte, fing der zweite Spielabschnitt an. Die ASG fand im Angriff kein Durchkommen mehr und verlor zahlreiche Bälle. Wilhelmshaven nutzte das mit schnellem Spiel aus und zog nach 40 Minuten auf 23:17 davon. Da halfen auch zwei Auszeiten von Freddy Neuhaus nichts. Während die Gastgeber nun aus allen Positionen trafen, wollte der Ahlener Offensive nichts mehr gelingen. Bis auf elf Tore setzte sich der WHV nach 50 Minuten ab. Die Partie war gelaufen.

Keine Chance auf den Sieg

Zwar gelang es den Gästen in der Schlussphase noch, etwas heranzukommen. Doch der 33:26-Sieg des Wilhelmshavener SV geriet in keiner Phase in Gefahr.

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