Krefeld nutzt Schwächephase des HLZ konsequent aus



Die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG haben gegen den Spitzenreiter HSG Krefeld Niederrhein mit 24:29 (14:12) verloren.

HLZ-Torhüter Maurice Behrens zeigte in der ersten Halbzeit eine starke Leistung. Mit zehn Paraden war er der Garant der Ahlener Führung.  Foto: Wegener

Ahlen (hh) - Freddi Neuhaus und seinen Männern ist im Spitzenspiel der Dritten Liga West keine weitere Überraschung gegen die Top-Mannschaft aus Krefeld gelungen.

Eine Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten

Der Tabellendritte verlangte dem Spitzenreiter alles ab, musste sich am Ende aber mit 24:29 (14:12) geschlagen geben. Es war eine Partie mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. In den ersten 30 Minuten war die HLZ-Sieben das spielbestimmende Team. 

Bis zum 4:4 (7.) war es ein Abtasten der beiden Mannschaften. Dann setzten sich die Gastgeber von 7:6 (13.) auf 10:7 (18.) ab. Doch der Drei-Tore-Vorsprung hatte keinen Bestand, Krefeld glich zum 10:10 (21.) aus und blieb bis zur 14:12-Pausenführung der Wersestädter in Schlagdistanz.

Neuhaus-Sieben gibt das Spiel in vier Minuten aus der Hand

Nach dem Wiederanpfiff glichen die Niederrheiner in der 38.Minute zum 16:16 aus und ließen sich nicht mehr abschütteln. Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Ahlener mit 18:20 zurück. Neuhaus nahm eine Auszeit, die jedoch keine Wirkung zeigte.

Zwar gelang der HLZ-Sieben der 19:20-Anschlusstreffer (45.), doch dann folgten vier vogelwilde Minuten, in denen die Ahlener die Bälle gleich reihenweise herschenkten. Krefeld nutzte dies und vergrößerte den Ahlener Rückstand auf 19:24 (49.).

Sieben-Tore-Rückstand besiegelt die Niederlage

Das war die Vorentscheidung. Beim 21:28 (56.) war die Partie endgültig entschieden. Bis zum Abpfiff betrieb die HLZ-Sieben noch etwas Ergebniskosmetik. Für einen Punktgewinn kam sie jedoch nicht in Frage.

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