Mit Tempo und Emotionen: WSU will Publikum mitreißen


Nach dem Derbysieg gegen Everswinkel gehen die Handballer der Warendorfer SU die nächste Aufgabe an. Doch der Gegner hat Qualität.

Nach dem Derbysieg geht die Warendorfer SU mit Kevin Wiedeler (links), hier gegen Raphael Wierbrügge von Everswinkel, gestärkt in die Heimpartie gegen den TSV Schloß Neuhaus. Foto: Penno

Warendorf (brüm) - Die Landesliga-Handballer der Warendorfer Sportunion empfangen am Sonntagabend ab 18 Uhr den TSV Schloß Neuhaus. Die Emsstädter sind mit zwei Siegen und einem Unentschieden gut in die Saison gestartet.

Nach dem Derbyerfolg am vergangenen Wochenende bei Everswinkel hofft WSU-Trainer Stefan Hamsen auf weitere Punkte gegen einen starken Gegner. „Wir müssen uns nach dem guten Saisonstart nicht verstecken. Schloß Neuhaus hat drei Spieler in den eigenen Reihen mit höherklassiger Erfahrung. Dies ist mir noch aus dem letztjährigen Spiel im Gedächtnis. Außerdem stellen sie eine stabile Abwehr, aus der sie schnell nach vorne spielen“, warnt Hamsen vor der Qualität der Gäste aus OWL.

Auf die Defensive kommt es an

Für seine Mannschaft komme es laut Hamsen vor allem auf eine starke Defensive an. „Wir müssen genauso eine massive Abwehr wie im Derby stellen. Im Hinspiel haben wir trotz guter Offensivleistung verloren, weil wir zu viele Gegentreffer kassiert haben“, betont Hamsen. Dabei gilt es vor allem den Halblinken der Paderborner, Fabian Schuster, auszuschalten.

Dieser war im letzten Aufeinandertreffen gleich zehnmal erfolgreich. Zudem kommt es für Stefan Hamsen darauf an, durch Tempospiel und Emotionen das Warendorfer Publikum mitzunehmen. Dabei werden ihm nahezu alle Spieler zur Verfügung stehen. Einzig hinter dem zuletzt starken Moritz Grothues steht noch ein Fragezeichen, da ihn eine Erkältung aus der Bahn warf.

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